Maßband, Schere, Zopf: Haare spenden für Krebspatientinnen

Gesundheit Chemotherapiepatientinnen leiden unter dem Verlust ihres Haars. Wer ihnen helfen will, braucht dafür nur eine Schere und einen langen Zopf – und etwas Mut.

Aalen/Schwäbisch Gmünd

Noch einmal durchatmen. Dann ist es Zeit, der Haarpracht auf Wiedersehen zu sagen. Schnipp schnapp, schnipp schnapp, die Schere klappert und in Sekunden ist der knapp 30 Zentimeter lange Zopf ab. Geschafft – jetzt kann das Haar gespendet werden.

Komisch ist’s schon etwas, ohne das gewohnte Gewicht auf dem Kopf. Aber zugleich auch angenehm. Schließlich wird der Zopf an Frauen und Kinder, die Krebs haben gespendet. In einen Umschlag verpackt und los: Der knapp 30 Zentimeter lange Zopf tritt nun per Post die Reise zu einer Organisation an, die auf diese Spenden spezialisiert ist.

Krankheit wird sichtbar

Doch

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