Schubarts Retter aus Sudetenland
Denk mal Schubart (3/3):
In der dreiteiligen Reihe beleuchtet Stadtarchivar die Geschichte des Schubartdenkmals und der Menschen dahinter. Heute: Das neue/alte Modell von Buchner 1950.

Aalen
Im Zweiten Weltkrieg opferten deutschlandweit die Kommunen ihre Denkmäler für die Rüstungsindustrie. Auch die Stadt Aalen musste im April 1943 das Schubartdenkmal bei der Schrottmetallfirma Neubronner & Sellin in Ulm abliefern. Wie sich nach dem Krieg herausstellen sollte, war dieses Opfer doppelt sinnlos: Das Denkmal aus 250 Kilogramm Bronze wurde nie eingeschmolzen. Allerdings hatte man die Schubartbüste so zerschlagen, dass die Vertreter des städtischen Bauamts nur noch anhand der Rüschen von Schubarts Hemd das Schicksal des Curfess’schen Denkmals aufklären konnten.
Auch dem Gipsabdruck, den man vor dem Einschmelzen

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