Interview

„Nach 2020 scheint alles möglich“

Stuttgart arbeitet auch im Lockdown an neuen Ausstellungen. Direktorin Christiane Lange setzt auf eine Mischung aus Vorsicht, Spontaneität – und Hoffnung.
Die stille Zeit ist noch lange nicht zu Ende. Die Staatsgalerie Stuttgart bleibt vorerst geschlossen, doch hinter verschlossenen Türen wird an neuen Ausstellungen gearbeitet – und an digitalen Angeboten. Direktorin Christiane Lange, 56, sprach mit uns am Telefon über die Erfahrungen der Corona-Zeit und die Zukunftsaussichten. Die Staatsgalerie hat wie alle Museen ein schwieriges Jahr hinter sich. Was war für Sie das Schlimmste? Christiane Lange: Dass wir die Kunst nicht mehr mit den Menschen teilen können. Es ist traurig, dass die Schätze, die wir haben, und die Arbeit, die wir machen, nicht mehr ihrer Bestimmung zugeführt werden können.
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