Was nicht geht, kommt in die Tüte

Landwirtschaft Die Pandemie hat dem Kartoffelbauern Anton Wagner das Geschäft verhagelt, bis er auf die Idee mit den „bunten Chips“ kam.

Ellwangen

Das Sprichwort „Not macht erfinderisch“ trifft auf diese Geschichte zu wie kein anderes: Im Frühjahr 2020 kann Anton Wagner nur noch einen Teil seiner eingelagerten Kartoffelernte verkaufen. Weil die Gastronomie geschlossen hat, gibt es ausgerechnet für die besonders teuren, bunten Kartoffelsorten, die drei Euro pro Kilogramm kosten, keine Abnehmer mehr. 35 Tonnen muss er abschreiben, an Mastvieh verfüttern beziehungsweise in die Biogasanlage kippen.

Da wird eine ältere Idee spruchreif: die Kartoffeln als Chips vermarkten. In Bielefeld entdeckt Wagner ein Lohnunternehmen, das im Auftrag Gemüsechips fritiert und das

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