POLITIK / Streitgespräch von Parteien und Gewerkschaft: "Gerechtigkeit statt Sozialabbau"

Unklare Front in drangvoller Enge

Die Inszenierung hatte Bühnenqualität: rund 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn war der Saal noch fest in ver.di-Hand. An der Stirnseite des Raumes prangte fett der rote Schriftzug mit schwarzem Punkt. Die Aktiven der Dienstleistungsgewerkschaft verteilten eifrig Infoblätter auf jeden der etwa 45 Sitzplätze. Dann der Aufmarsch der "Gegenpartei". Senioren-Union, CDU-Stadtverband und Junge Union drängten in den Saal. Dazwischen auch SPD-ler, Gewerkschafter. Schnell wurden die Plätze rar. Stühle mussten herbeigeschafft werden. Unmöglich, in der drangvollen Enge eine klare Front aufzubauen. "Es ist schon jetzt heiß hier im Saal", begann Marga
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