Weicher Taktstock

Mancher erinnert sich vielleicht an den Sketch mit Hans Moser, in dem jener beim "Herrn Kapellmeister" einen weicheren Taktstock, sprich ein weniger schneidiges Tempo einfordert. Wer nach unserer Besprechung der Aufführung des Brahms-Requiems wähnte, Reiner Schulte sei mit beinhartem Dirigierstab ans Werk gegangen, weil er es in "40" Minuten durchpeitschte, irrt. Schulte taktierte weich genug - und das 70 Minuten lang. Genug Zeit, um den großen Atem des Werkes - wie gestern beschrieben - in allen dramatischen Höhen und Tiefen auszukosten. Ein Tippfehler hat den Brahms komprimiert. Sorry. -uss
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