Wenig Verluste – trotzdem miese Stimmung

Richard Majer über den Kriegsalltag auf dem Vormarsch in Russland
Richard Majer: „Unsere Kompanie war während der ganzen Sommeroffensive in Russland vom Glück begünstigt und hatte wenig Verluste. Ich war mir über die Gefechtslage bei Borki nie recht im Klaren, ob es vor- oder zurückging.Wir rückten wieder mal bei starkem Regen in einen Kiefernwald. Das Klügste wäre es gewesen, wenn wir einfach unsere Zelte aufgeschlagen hätten. Aber man konnte nie wissen, ob wir plötzlich angegriffen würden. Deshalb wurde befohlen, Schützenlöcher auszuheben und diese mit Zeltbahnen abzudecken. Aber es wurde nichts Rechtes daraus, so dass wir uns entschlossen, trotz der Kälte und der undichten Zelteabdeckung
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