BETRUG / 2300 Bafög-Bezieher unter Verdacht

Staat fordert Millionen zurück Sparbücher oder Aktien nicht angegeben

Durch Datenabgleich sind Bafög-Bezieher aufgeflogen, die Sparbücher oder Aktienbesitz verschwiegen haben. 2300 verdächtige Fälle sind es insgesamt im Südwesten. Nach dem Abgleich von Vermögensdaten und Bafög-Anträgen müssen die Staatsanwaltschaften im Land 2300 Ermittlungsverfahren wegen möglichen Bafög-Betrugs bearbeiten. Bei der Prüfung von etwa 65 000 Bescheiden blieben 2300 verdächtig, 700 Fälle von Schüler-Bafög seien dabei, sagte Lutz Bölke, Referatsleiter im Wissenschaftsministerium. Zum Teil hätten die Studenten gar keine Ausbildungsförderung beziehen dürfen, zum Teil hätten sie weniger Bafög erhalten müssen. In
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