USA

LEITARTIKEL: Schluss mit Angstmache

PETER DE THIER, Washington Das kann schon lange kein Zufall mehr sein: Kurz nach der sensationellen Nominierung von John Edwards zum Vizepräsidentschaftskandidaten der Demokraten spricht die Bush-Regierung von neuen Terrorgefahren. Zwei Tage nach dem demokratischen Parteitag, der John Kerry einen ordentlichen Vorsprung in den Wählerumfragen bescherte, ist von Anschlägen gegen führende Finanzinstitutionen die Rede. Das Weiße Haus lässt die Warnstufe auf orange anheben und reagiert mit Schulterzucken, als sich herausstellt, dass die zugrunde liegenden Geheimdienstinformationen aus der Ära vor dem 11. September 2001 stammen. Es bedarf keiner
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