STEUERN

KOMMENTAR: Erntezeit für die Kämmerer

WILHELM HÖLKEMEIER Man wagt es kaum zu hoffen: Sollte nach den schweren Geburtsjahren der Reformen der Sozialsysteme und immer neuen konjunkturellen Hiobsbotschaften tatsächlich eine Zeit des Aufschwungs und der Ernte einsetzen? Zumindest die Bürgermeister und ihre Kämmerer können einmal durchatmen, denn das Schlimmste scheint überstanden. Wenn eine Stadt wie München im ersten Halbjahr 225 Millionen Euro mehr Gewerbesteuer eingenommen hat als 2003, dann ist das viel Holz. Am Beispiel der bayerischen Landeshauptstadt aber lässt sich auch die andere Seite der Medaille betrachten. Erstmals wurde dort im für die Städte und Gemeinden rabenschwarzen
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