RECHTSANSPRUCH / Bei höherer Gewalt greift die neue Regelung nicht

Ein Reisegutschein soll für die Verspätung entschädigen

Seit dem 1. Oktober gelten bei der Bahn neue Regeln bei Verspätungen im Fernverkehr. Durch die 'Kundencharta' sind die Reisenden nicht mehr auf Kulanz angewiesen, sondern haben einen Rechtsanspruch auf Entschädigung. Bei Verspätungen von mehr als 60 Minuten gibt es 20 Prozent vom Fahrpreis zurück, mindestens fünf Euro, in Form eines Reisegutscheins. Beim ICE-Sprinter wird schon bei mehr als 30 Minuten Verspätung der Aufpreis von zehn Euro erstattet. Der Reisende erhält eine Gutscheinkarte noch im Zug oder innerhalb der nächsten zwei Tage am Servicepunkt oder am Bahnschalter. Diese muss er innerhalb eines Monats in einen Gutschein umtauschen.
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