RUNDFUNK

KOMMENTAR: Weniger kann mehr sein

BETTINA WIESELMANN Das Wortspiel sei erlaubt: Mehr staatlich als stattlich ist der Aufschlag auf die Rundfunkgebühr diesmal ausgefallen. Und das hat nachvollziehbare Gründe: In wirtschaftlich schlechten Zeiten hat die Politik, das verfassungsrechtliche Gebot der Staatsferne zweifellos strapazierend, auf die Bremse getreten. Die öffentlich-rechtlichen Sender, die jetzt schon über ein Gebührenvolumen von jährlich 6,6 Milliarden Euro verfügen, bekommen von April an für die nächsten vier Jahre nur 88 Cent im Monat mehr vom Gebührenzahler. Und eben nicht 1,09 Euro, wie es der Vorschlag der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarf
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