PorTrät: Superhirn und Scharfmacher

US-Präsident George W. Bush nennt Paul Wolfowitz meistens 'Wolfie'. Klingt niedlich, aber auch Freunde des bisherigen Vize-Pentagonchefs räumen ein: Mit 'Wolfie' ist nicht zu spaßen. Der 61-Jährige, der an die Spitze der Weltbank rücken soll, gilt als einer der größten Falken in Washington, als Zentrum eines intellektuellen Zirkels neokonservativer Politiker, ein Mann, der Kompromisse scheut und kein Blatt vor den Mund nimmt. Zugleich ist Wolfowitz als äußerst brillanter Kopf bekannt. Viele halten ihn sogar für das 'Superhirn' der US-Regierung, einen strategischen Denker. So soll es auch im Fall Irak gewesen sein. Wolfowitz gilt als
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