SUDAN / Nach dem Tod von Vizepräsident Garang

Mehrere Tote bei Unruhen in Khartum

Als Reaktion auf den Tod des sudanesischen Vizepräsidenten John Garang ist es in der Hauptstadt Khartum den zweiten Tag in Folge zu schweren Unruhen gekommen. Dabei soll es eine noch unbekannte Anzahl von Toten gegeben haben. Nordsudanesen seien in die von Südsudanesen bewohnten Vororte Khartums gezogen, berichtet William Ezekiel, ein sudanesischer Journalist. 'Sie griffen die Menschen auf den Straßen an und plünderten ihre Wohnungen.' Bereits am Vortag hatten überwiegend Südsudanesen, deren Vertreter Garang war, randaliert. Dabei kamen mindestens 36 Menschen ums Leben und etwa 300 weitere wurden nach Regierungsangaben verletzt. Um ihre
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