FDP

KOMMENTAR: Gerhardts Abschiebung

Dem Machtwillen von Guido Westerwelle ist Wolfgang Gerhardt nicht gewachsen: Der FDP-Chef übernimmt auch den Vorsitz der deutlich größer gewordenen Bundestagsfraktion. Es ist nur eine Schamfrist, wenn dies nicht sofort geschieht, sondern erst nach sechs Monaten. Das ist der mühsame Versuch, das Gesicht zu wahren, und zwar für beide: Keiner konnte sich sicher sein, was bei einer offenen Abstimmung in der Fraktion herausgekommen wäre. Der Vorsitz der Naumann-Stiftung mag ehrenvoll und mit vielen Auslandsreisen verbunden sein, für Gerhardt ist es nur ein Abschiebeposten. Wer kennt schon die Stiftung der Liberalen? Da steht er nicht im Rampenlicht.
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