URTEIL

Terroropfer verliert Prozess

Der bei dem Terroranschlag von Djerba im April 2002 schwer verletzte Adrian Esper erhält vom Touristikkonzern Tui kein Schmerzensgeld. Das Oberlandesgericht (OLG) in Celle wies gestern in zweiter Instanz die Klage der Eltern des durch Verbrennungen dauerhaft entstellten Siebenjährigen gegen die Tui-Tochter 1-2-Fly ab. Das OLG ließ eine Revision gegen das Urteil ausdrücklich nicht zu. Anhaltspunkte für eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch den Reiseveranstalter seien nicht ersichtlich, entschied das Gericht. Zwar sei ein Reiseveranstalter grundsätzlich zur Überwachung der von ihm angebotenen Leistungen verpflichtet. So habe
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