GERICHT

Vergleich im 'Kini'-Streit

Die manche Bayern quälende Frage, ob Märchenkönig Ludwig II. homosexuell war, hat auch das Münchner Landgericht nicht zu klären vermocht. Eine Zivilkammer musste sich gestern mit der Klage eines Nachfahren des adligen Oberstallmeisters des 'Kini' befassen. Der Urenkel des Grafen hatte Anstoß an einer Passage im Buch eines Schwandorfer Heimatforschers genommen, in der dem Stallmeister ein amouröses Techtelmechtel mit dem 1886 gestorbenen bayerischen Staatsoberhaupt nachgesagt wurde. Der Kläger sah in Anspielung auf eine gleichgeschlechtliche Liebelei den Ruf seines Urgroßvaters geschädigt und klagte auf Tilgung der entsprechenden Passage
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