STERBEHILFE / Bundespräsident Köhler fordert Gesetz zu Patientenverfügungen

Niemanden gegen seinen Willen ärztlich behandeln

Bundespräsident Horst Köhler hat klare gesetzliche Regelungen zu Patientenverfügungen gefordert. Die Rechtsprechung habe hier viele Fragen offen gelassen, sagte Köhler auf einer Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz. Es lägen verschiedene Vorschläge für ein Gesetz auf dem Tisch, die sich teils deutlich voneinander unterschieden. Angesichts des vielschichtigen und sensiblen Themas halte er eine genaue Abwägung für besonders wichtig. Jeder Mensch habe das Recht, so sagte Köhler, in jeder Phase seines Lebens selbst über lebensverlängernde Maßnahmen zu entscheiden. Niemand dürfe gegen seinen Willen ärztlich behandelt werden.
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