MAROKKO

Flüchtlinge in die Wüste

Nach dem Flüchtlingsdrama in der spanischen Exklave Melilla hat Marokko über 1000 Afrikaner in der Wüste ausgesetzt. Einen Teil der Menschen holten die marokkanischen Sicherheitskräfte nach internationalen Protesten am Wochenende aus der Sahara zurück. Sie sollten mit Flugzeugen in ihre Heimatländer gebracht werden. Mehrere Hilfsorganisationen warfen der marokkanischen Regierung vor, weitere Flüchtlinge in Wüstengebiete zu bringen und dort ohne Nahrung und Wasser auszusetzen. Hunderte von Afrikanern irrten nach diesen Angaben im Süden und Osten Marokkos durch die Sahara. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) warnte vor einer dramatischen
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: