FLEISCHSKANDAL

Haftbefehl erlassen

Gegen den Hauptverdächtigen im Fleischskandal um falsch deklarierte Schlachtabfälle hat das Amtsgericht Memmingen gestern Haftbefehl erlassen. Dem Mann wird vorgeworfen, in mehr als 50 Fällen ungenießbares Fleisch in den Verkehr gebracht und als genusstauglich an mehrere Firmen in Deutschland mit hohem Gewinn weiterverkauft zu haben. Der Beschuldigte soll allein rund 120 000 Kilogramm Schweineschwarten an eine Firma in Rheinland-Pfalz geliefert haben. Die 'gutgläubige Firma' habe daraus Speisegelatine hergestellt und weiterverkauft. Die Verbraucherzentrale Bayern forderte die Veröffentlichung der Firmennamen. Die Durchsuchungen in zwei bayerischen
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