ASIEN / Scharfe Proteste in China und Südkorea

Japans Regierungschef gedenkt der Kriegstoten

Japans Ministerpräsident Junichiro Koizumi ist wie jedes Jahr zum Yasukuni-Schrein für Japans Kriegstote gepilgert und hat damit scharfe Proteste in China und Südkorea ausgelöst. Südkorea erklärte, Koizumi riskiere eine Absage eines geplanten Gipfels zwischen ihm und dem südkoreanischen Präsidenten Roh Moo Hyun im Dezember. Chinas Regierung nannte Koizumis Besuch in dem Shinto-Heiligtum in Tokio, in dem auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt werden, eine 'ernste Provokation'. Koizumi wies die Kritik zurück: Ausländische Regierungen sollten sich heraushalten, wie Japan seiner Kriegstoten gedenke. In Peking riefen etwa ein Dutzend streng
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