Geldwäsche-Richtlinie bringt mehr Aufwand

Der Kampf gegen Geldwäsche wird sich aus Expertensicht künftig gravierender auf die Verbraucher auswirken. «Der Umgang mit Bargeld in großen Summen wird nun europaweit schwieriger», sagte Joachim Kaetzler von der Anti-Korruptions- Organisation Transparency International in einem dpa-Gespräch. Die im Juni beschlossene 3. EU-Geldwäsche-Richtlinie gilt europaweit für alle Anbieter von Waren, sofern die Zahlungen 15 000 Euro in bar übersteigen. Bisher waren im wesentlichen nur Banken und Finanzdienstleister verpflichtet, Vorkehrungen gegen Geldwäsche zu treffen und den Behörden verdächtige Fälle zu melden. Bis Herbst 2007 muss die Richtlinie
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