CHEMIEUNFALL

Millionenstadt ohne Wasser

Eine der größten Städte Chinas hat die Wasserversorgung für vier Millionen Einwohner im Zentrum eingestellt. Die Behörden von Harbin im Nordosten räumten ein, dass die für vier Tage geplante Unterbrechung aus Angst vor Vergiftungen durch ein Unglück in einem Chemiewerk am Songhua-Fluss in einer Nachbarprovinz angeordnet wurde. Tagelang hatte es bereits Gerüchte und Panikkäufe von Wasser gegeben. Der Fluss, der durch die Zehn-Millionen-Stadt führt, sei auf 80 Kilometer mit Benzol vergiftet, berichtete die Umweltbehörde. Das verunreinigte Wasser werde mindestens 40 Stunden brauchen, um vorbeizufließen. Aus Angst versuchten viele Menschen,
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