JUSTIZ / Pfahls-Aussage könnte Wende im Thyssen-Prozess bringen

Schwarze Kasse ohne Eigentümer

Lange war Ex-Staatssekretär Ludwig-Holger Pfahls flüchtig, dann packte er aus und beschrieb das Schmiergeldsystem des Waffen-Lobbyisten Karlheinz Schreiber. Nun behauptet Pfahls, Schreiber habe nie Geld für Dritte verwaltet. Das könnte mehrere Prozesse platzen lassen. Freunde braucht der Mensch im Leben. Je nach Situation auch solche, die helfen, Geld einzusammeln, es vor dem Fiskus zu verstecken und dem Empfänger bei Bedarf die eine oder andere Summe auszuzahlen. Davon, dass die ehemaligen Thyssen-Manager Jürgen Maßmann und Winfried Haastert in Karlheinz Schreiber einen solchen Freund hatten, war die Justiz überzeugt - bis jetzt. Doch
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