GEDENKEN / Vor 200 Jahren wurde das Schweizer Bergdorf Goldau verschüttet

Als eine Steinlawine 457 Menschen unter sich begrub

Heute genau ist es 200 Jahre her, dass ein gewaltiger Bergsturz den Ort Goldau im Schweizer Kanton Schwyz südlich von Zürich zerstört hat. Der Sturz der schätzungsweise 40 Millionen Kubikmeter Steinmasse dauerte am 2. September 1806 nur drei Minuten. Die Folgen aber waren verheerend. Die Steinlawine vom 1550 Meter hohen Rossberg tötete 457 Menschen, zerstörte 111 Wohnhäuser, etwa doppelt so viele Ställe sowie vier Kirchen und Kapellen. Vor rund einem Jahr, am 22. August 2005, ereignete sich bei Goldau nach starken Regenfällen erneut ein Erdrutsch. Mit einer Masse von etwa 100 000 Kubikmeter war er aber sehr viel kleiner als der Bergsturz
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