Bucks heile Welt

Monster-Kürbis

  • Autorenfoto Foto: Christian Käsmayr
Toll, toller, Bayern. Ist einfach so. Da kommt man nicht gegen an, weder auf dem Fußballplatz noch auf dem Acker. Den größten Kürbis des Jahres in Deutschland zumindest hat heuer einmal mehr ein Bajuware geerntet. Der „Atlantic giant“ des Michael Asam aus Adelzhausen wog 720,5 Kilogramm! Das Baby eines baden-württembergischen Züchters schaffte es trotz gigantischer Schnapszahl – 555,5 Kilogramm – im Kürbiswettbewerb nur auf Platz vier. Wenn überhaupt, sind die Bayern nur von Aliens, pardon, von Eidgenossen und Amis, zu toppen. Anno 2014 hat ein Schweizer ein 1054-Kilo-Trumm vom Feld geschleift! Und der King Kürbis des Jahres 2018 in den USA brachte 1146 Kilo auf die Waage, so viel wie ein Kleinwagen.

Doch selbst mit Rädchen dran wird aus der Oma kein Motorrad und aus einem Eintonner-Kürbis kein Bolide. Allenfalls als SUV wäre so ein ungeschlachter Sechs-Meter-Klops zu gebrauchen, noch besser aber als Immobilie. Womit wir bei den Tiny Houses wären und dem Problem, dass viele Gemeinden so was nicht haben wollen – weil winzige Häuschen weder ins Weltbild noch zu den Dachplatten in der Umgebung passen. Gegen eine Behausung Marke Eigenanbau kann aber eigentlich keiner was haben. Also: nicht lange fackeln. Sondern: Monster-Kürbis züchten, aushöhlen, einziehen. Am besten in Bayern. Wo hierzulande die größten Mini-Häuser wachsen.
© Südwest Presse 17.10.2020 07:45
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