Die besten Alternativen

Kein Speiseöl da? So können Sie auch ohne Öl problemlos braten

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Um ohne Öl oder anderes Fett zu braten, gibt es verschiedene Methoden. Lesen Sie hier, worauf Sie bei den Alternativen achten sollten.

Vor allem bei Sonnenblumenöl und Rapsöl kommt es momentan zu Engpässen auf dem deutschen Markt. Durch den Ukraine-Krieg* fallen Ernten und Lieferungen der beiden größten Sonnenblumenöl-Exporteure aus. Manche Supermärkte gehen schon dazu über, die Mengen pro Kunde zu beschränken, damit es nicht zu Hamsterkäufen kommt und die Regale noch leerer werden.

Braten ohne Öl: die besten Alternativen und Methoden

Raps- und Sonnenblumenöl gehören zu den geschmacksneutralen und hocherhitzbaren Speiseölen und finden deshalb vielfältige Anwendungsbereiche in der Küche: zum Kuchenbacken, für Salatdressings, zum Frittieren und Braten. Welche Alternativen Sie beim Kochen und Backen für Speiseöl verwenden können, lesen Sie hier – je nach Anwendungsbereich etwa Butter oder andere Öle. Aber auch ganz ohne Öl oder anderes Fett kann man braten. Besonders interessant ist das für Menschen, die abnehmen oder auf eine gesündere Ernährung achten wollen, denn durch das Weglassen von Fett sparen Sie Kalorien.

Speisen ohne Fett zu braten, ist möglich – vor allem, wenn Sie eine hochwertige, beschichtete Pfanne haben. Dann brennt Ihr Fleisch, Gemüse, Spiegelei und Co. nicht an. Viele Fleischsorten, wie Hack oder Bacon, besitzen zudem Eigenfett, das beim Braten austritt, so ist die Zugabe von Öl meist ohnehin nicht nötig. Es gibt aber noch weitere Methoden zum Braten ohne Öl.

Kein Öl: stattdessen mit Mineralwasser anbraten

Mit Mineralwasser mit hohem Kohlensäuregehalt kann man tatsächlich auch braten. Diese Methode eignet sich vor allem für Kurzgebratenes, etwa Geflügel, Schwein oder Gemüse. Beachten Sie dabei folgende Tipps:

  • Nehmen Sie nicht zu viel Mineralwasser, sondern etwa so viel, wie Sie auch Öl in die Pfanne geben würden. Sonst würde das Essen nämlich eher gedünstet statt gebraten werden.
  • Stellen Sie die Pfanne mit etwas Mineralwasser bei mittlerer Hitze auf den Herd. Lassen Sie das Wasser heiß werden.
  • Dann legen Sie Ihr Gargut (Fleisch, Fisch, Gemüse ...) in die Pfanne und braten es an.
  • Wenn das Mineralwasser verdampft ist, gießen Sie immer wieder kleine Schlucke nach, bis das Essen die gewünschte Bräunung erreicht hat und fertig gegart ist.

Braten ohne Öl: Pfanne mit Backpapier oder Bratfolie auslegen

Was im Backofen funktioniert, kann auch beim Braten in der Pfanne gute Dienste leisten. Schneiden Sie dafür aus Backpapier eine runde Form in der Größe des Pfannenbodens aus. Legen Sie das Backpapier in die Pfanne. Dann können Sie Fisch, Fleisch oder Gemüse darauflegen und braten. Eine Hitze von bis zu 250 °C ist so kein Problem (Hinweise auf der Backpapierpackung beachten). Alternativ gibt es auch spezielle Antihaft-Bratfolien (werblicher Link), die schon in der richtigen Größe für Ihre Pfanne bestellt werden können. Diese haben denselben Effekt wie das Backpapier, sind aber sogar wiederverwendbar.

Kein Öl: So garen Sie Speisen fettfrei im Ofen

Nicht nur die Pfanne ist eine Möglichkeit zur Zubereitung von Speisen. Auch im Ofen können Sie Fisch und Gemüse fettfrei garen, zum Beispiel in einem Grillkorb für den Ofen (werblicher Link). Durch diesen kann sich die heiße Luft im Backofen besser verteilen und es bildet sich eine gleichmäßige Kruste. Wenn Sie nicht extra einen Grillkorb kaufen möchten, gibt es auch diesen simplen Trick: zum Beispiel Hackbällchen können Sie mit einem Eierkarton im Ofen zubereiten und so Fett sparen. Wer nicht auf Speisöl verzichten mag, kann alternativ zum Sonnenblumenöl zu anderen Varianten greifen. Welches Speiseöl sich für welche Gerichte eignet, listet HEIDELBERG24 auf. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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