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Hund im Home-Office: So klappt der Arbeitstag

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Immer mehr Menschen schaffen sich einen Hund an. Mit diesen Tipps gelingt der Spagat zwischen Home-Office und Vierbeiner.
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Der Hund im Home-Office stellt für viele Hundebesitzer eine große Herausforderung dar. Wie Sie den Job mit Ihrem Hund am besten vereinbaren, lesen Sie hier.

Die Corona-Pandemie und die zunehmende Digitalisierung haben das Arbeiten im Home-Office etabliert. Für viele Hundebesitzer ergeben sich jedoch seit dem Corona-Jahr viele Herausforderungen. Auch für die Vierbeiner ist es eine ungewohnte und neue Situation, wenn plötzlich Herrchen oder Frauchen den ganzen Tag zu Hause sind. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Hundebesitzer dann auch mehr Zeit für ihren Hund haben. Doch Home-Office und Hund lassen sich genau so vereinbaren wie ein Vollzeitjob und der Vierbeiner*. In diesem Artikel finden Sie Tipps für das Home-Office mit Hund.

Hund im Home-Office: 8 Tipps für den Arbeitstag

  1. Durch das Home-Office fällt das tägliche Pendeln zum Arbeitsplatz weg, dadurch sparen Sie Zeit. Nutzen Sie diese gewonnene Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang mit dem Hund. Nur ein ausgelasteter Hund ist ein zufriedener Hund. Frische Luft und Bewegung tut nicht nur Ihnen gut, auch der Vierbeiner kann danach entspannen. Solch ein Start ist übrigens nicht nur für das Home-Office zu empfehlen.
  2. So gesund und bequem wie Menschen am Arbeitsplatz sitzen wollen, so gemütlich sollte der Schlafplatz für den Hund sein. Schaffen Sie Ihrem Vierbeiner einen Rückzugsort und er will schnell lernen: An diesem Platz ist Entspannung ohne Aufmerksamkeit des Herrchens oder Frauchens angesagt.
  3. Sie haben einen wichtigen Termin, der höchste Aufmerksamkeit und Konzentration erfordert? Bringen Sie Ihrem Hund doch ein neues Kommando bei, damit er eine halbe Stunde ruhig auf der Stelle liegen bleibt. Geben Sie Ihrem Hund etwas zum Kauen. Das Kauen entspannt Hunde.
  4. Viele Menschen haben sich während der Corona-Pandemie ein Haustier angeschafft. Hierbei gilt: Achten Sie darauf, dass Ihr Home-Office hundesicher ist. Vor allem Welpen wollen spielen und die Welt erkunden, knabbern alles an und werfen sämtliche Gegenstände durch die Gegend. Blöd nur, wenn plötzlich der Laptop durch die Wohnung fliegt. Lassen Sie keine kleinen Gegenstände herumliegen, die verschluckt werden können. Erklären Sie das Arbeitszimmer zur Tabuzone.
  5. Alternativen zum Home-Office: Nicht nur Ihnen wird ein Arbeitstag an einem anderen Ort guttun. Können Sie wieder ins Büro, dann sollten Sie diese Chance nutzen. Nehmen Sie Ihren Hund mit, wenn es das Unternehmen zulässt. Oder gibt es eine andere Betreuungsmöglichkeit, etwa eine Hundetagesstätte? Auch Vierbeiner sind auf die sozialen Kontakte angewiesen. Lassen Sie Ihren Hund also nicht zu lange alleine.
  6. Mittagspause? Ab an die frische Luft! Nutzen Sie die Mittagspause zum Spielen oder Gassi gehen. Wer morgens länger draußen war, der kann die Mittagspause verkürzen. Dies gilt natürlich auch im umgekehrten Fall.
  7. Nutzen Sie Ihr eigenes Leistungstief! Sie befinden sich in einem Loch und kommen gerade nicht weiter? Nutzen Sie das zu einer kurzen Verschnaufpause mit Ihrem Hund. Bringen Sie ihm doch ein paar Tricks bei oder setzen Sie Ihre Hundeerziehung fort.
  8. Schaffen Sie generell eine Arbeitsroutine! So können Sie und der Hund sich genau darauf einstellen, wann Sie sich konzentrieren müssen und wann es Streicheleinheiten gibt. Der Hund braucht auch in Home-Office-Zeiten einen klaren Plan und Disziplin.

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Ihr Hund muss im Home-Office ausgelastet sein. Dann wird er sich an Orte zum Entspannen zurückziehen und Sie können konzentriert arbeiten.

Hund im Home-Office: Vor- und Nachteile

  • Der Hund muss während Ihrer Arbeitszeit nicht zu Hause alleine bleiben.
  • Sie haben mehr Zeit für Ihren Vierbeiner, was generell der Beziehung zwischen Ihnen und dem Hund hilft.
  • Sie verbringen die Mittagspause mit viel Bewegung an der frischen Luft.
  • Sie können kleine Pausen nutzen, um mit Ihrem Hund zu trainieren.
  • Hunde können ein Störfaktor bei Telefonaten oder Videocalls sein.
  • Der Hund langweilt sich und lenkt Sie vom Arbeiten ab.
  • Gerade Welpen sind neugierig und wollen alles beschnuppern und anknabbern. Büromaterialien können zu Bruch gehen.

(pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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