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Rückschnitt im August: Drei Gehölze profitieren von ihm

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Auch wenn man normalerweise im Frühjahr zur Gartenschere greift, so gibt es trotzdem drei Gehölze, die von einem Rückschnitt im August profitieren.

Im Garten steht im August alles in voller Blüte und die Ernte ist in vollem Gange. Warum sollte man also ausgerechnet jetzt die Gartenschere ansetzen? Drei Gehölze können von einem gezielten Rückschnitt profitieren.

Rückschnitt im August: Drei Gehölze brauchen ihn

Der Walnussbaum zählt zu den blutenden Gehölzen.

Das sind die Gehölze, die im August von einem Rückschnitt profitieren:

  • Walnussbaum
  • Laubbäume wie Flieder oder Forsythie
  • Obstbäume wie Kirsche oder Pfirsich

Für den Rückschnitt ist eine scharfe und saubere Gartenschere vonnöten. Mit dem entsprechenden Messer oder der Gartenschere geht das Schneiden nicht nur leichter von der Hand, die Pflanze wird auch weniger verletzt und heilt schneller. Erkennt man, dass die beschnittene Pflanze krank ist, empfiehlt es sich, das Werkzeug zwischen jedem Schnitt zu desinfizieren. Bei Pflanzen mit Stacheln oder Dornen empfiehlt es sich zusätzlich, die nötige Schutzkleidung wie zum Beispiel Handschuhe zu tragen.

Beim Walnussbaum kann es sich laut Das Haus lohnen, wenn sie ab und zu die Krone etwas verkleinern oder Äste entfernen, die ansonsten im Weg wären. Wundern Sie sich nicht, denn als blutendes Gehölz tropft bei der Walnuss Wasser aus den Schnittstellen. So hält das Gewächs seine Wunden sauber. Im August ist der Saftdruck besonders gering, weshalb er weniger blutet. Die Äste sollten aber nie mehr als einen Meter zurückgeschnitten werden.

Beim Flieder kann im August ein Verjüngungsschnitt erfolgen, wenn die Pflanze mehrere Jahre alt ist. Denn wenn die Blüten verblüht sind und die Pflanze Kraft für die kommende Blüte im Frühjahr sammeln muss, regt dieser das Wachstum an. Aber auch junge Pflanzen können von einem leichten Schnitt, dem sogenannten Erziehungsschnitt, profitieren.

Rückschnitt im August: Erhaltungsschnitt vs. Verjüngungsschnitt

Bei Obstbäumen empfiehlt sich ab dem frühen Herbst ein Erhaltungsschnitt: Damit Äste durch Überhang nicht abbrechen, sollte man sich dem Kronengerüst widmen. Abgetragene Astpartien werden auf jüngere Äste zurückgeschnitten, der Baum wird kontinuierlich verjüngt. Außerdem wird so die Fruchtholzerneuerung angespornt. Auch zu dicht stehende, sich berührende, kahle und abgestorbene Zweigen sollten hier entfernt werden, ebenso wie Wasserschosse.

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Bei Gehölzen und einigen Stauden ist ein Rückschnitt empfehlenswert, aber nicht bei einjährigen Pflanzen, die nach der Blüte mit ihren Fruchtständen Vögel und andere Tiere ernähren. Auch ein Rückschnitt im September kann hilfreich sein.

Zimmerpflanzen für den Schatten: Die zehn schönsten

Nahaufnahme von einem Gummibaum samt Blüte.
Hat ein Gummibaum buntes Laub, benötigt er weniger Licht als ein grüner Gummibaum. © Imago
Ein Mann hält einen Bogenhanf in einem Stofftopf.
Bogenhanf bevorzugt weniger helle Plätze in der Wohnung. © Eva Blanco/Imago
Nahaufnahme von einem Schwertfarn.
Der perfekte Standort für Farne sind Nordfenster.  © Mint Images/Imago
Eine Grünlilie vor einer Holzwand.
Zu viel Sonne führt bei der Grünlilie zu verbrannten Blättern. © Teresinagoia/Imago
Eine Calathea „Goldstar“ in einer Wohnung.
Direkte Sonneneinstrahlung führt bei der Calathea zu Verbennungen.  © GWI/Floramedia/Imago
Eine Monstera vor einem dunklen Vorhang.
Das Fensterblatt (Monstera) benötigt nur mindestens 500 Lux. © Julie Berthelemy/Imago
Das Blatt einer weißen Friedenslilie.
Die Friedenslilie (Spathiphyllum) braucht relativ viel Wasser und dafür nur wenig Sonne. © CSP_iperl/Imago
Verschiedene Kakteen auf einem Tablett.
Die Kakteensorten Mammillaria oder Cephalocereus können auch mit wenig Licht zurechtkommen. Anders sieht es bei den meisten anderen Kakteen aus: Sie brauchen mindestens fünf Stunden direkte Sonneneinstrahlung. © Nalinratana Phiyanalinmat/Imago
Nahaufnahme eines Bubikopfes.
Direkte Sonne mag der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) nicht. Auch auf zu viel Wärme reagiert das hübsche Gewächs empfindlich. © Pablo Galán Cela/Imago
Ein Drachenbaum vor einer weißen Wand.
Drachenbäume sind der Klassiker unter den Zimmerpflanzen, da sie mit wenig Wasser und relativ wenig Licht auskommen. Ganz dunkel sollten sie jedoch nicht stehen. Praktisch: Drachenbäume reinigen die Luft. © McPhoto/Imago

Rubriklistenbild: © McPHOTO/H.-R. Mueller/Imago

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