Sichere und freie Fahrt Richtung Ferien

Autourlaub Gut 50 Prozent der Bundesbürger fahren mit dem eigenen Vehikel zu ihrem Reiseziel. Ein Rundum-Check vor längeren Strecken sorgt dafür, dass man seine Destination zuverlässig und pannenfrei erreicht.
  • Foto: djd/Robert Bosch

Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude ist riesengroß – doch dann wird die Urlaubsfahrt jäh durch einen technischen Defekt unterbrochen. Kaum etwas ist ärgerlicher, als mit vollgepacktem und vollbesetztem Auto auf dem Weg in die Ferien liegenzubleiben. Nicht jede Panne lässt sich vermeiden. Oft jedoch sind es dieselben Probleme etwa mit der Batterie, die bei einem Fahrzeugcheck vor der Abfahrt aufgefallen wären. Fachleute empfehlen daher, vor längeren Strecken das Auto in der Werkstatt auf Herz und Nieren überprüfen zu lassen. Altersschwache Batterien rechtzeitig austauschen.

Überstunden für Pannenhelfer

Immerhin fast jeder zweite Deutsche nutzt das eigene Auto zur Reise in den Urlaub, so der ADAC-Reise-Monitor. Das bedeutet Überstunden für die Pannenhelfer, denn immer wieder bleiben Fahrzeuge mit einer streikenden Batterie oder Elektrik-Problemen liegen. Die Fahrzeugbatterie gehört unangefochten zu den häufigsten Pannenursachen, berichtet Bosch-Experte Marc Pailler: „Kaum ein Autofahrer macht sich Gedanken über den Zustand des Akkus. Es wird in den meisten Fällen erst getauscht, wenn die alte Batterie leer ist.“ Der Test der Batterie sollte daher stets zum Check für die Urlaubsfahrt dazugehören. Denn zusätzliche Verbraucher wie Navigationsgeräte oder der mobile DVD-Player der Kinder können altersschwachen Batterien den Rest geben. Damit es auf langen Strecken nicht zu einer Tiefentladung der Batterie kommt, ist es sinnvoll, stets ein Ladegerät dabeizuhaben. Die Batterielader CC, C1, C3 oder C7 von Bosch beispielsweise sind leicht, kompakt und universell für alle gängigen Batterien nutzbar.

Klare Sicht gibt Sicherheit

Neben der Batterie nimmt der Fachmann in der Werkstatt auch Bremsen, Reifen und die Wischblätter unter die Lupe. Gerade im Sommer werden die Wischer besonders stark beansprucht, mit plötzlichem Platzregen, Pollenstaub, Mückendreck und mehr. Wenn die Sonne blendet, kann eine verschmierte Scheibe sehr gefährlich werden. Frische Wischer in Verbindung mit einer aufgefüllten Wisch-Wasch-Anlage hingegen sorgen für gute Sicht.

Höchstleistungen werden bei hohen Sommertemperaturen auch von der Klimaanlage im Auto verlangt. Frische und klare Luft ist wichtig, damit der Fahrer auch auf langen Strecken konzentriert bleibt. Bosch empfiehlt daher, den Innenraumfilter einmal im Jahr oder alle 15.000 Kilometer zu wechseln. Gleich dreifach wirkt etwa der „Filter+“: Eine Aktivkohleschicht neutralisiert Gase und eine Mikrofaserschicht hält bis zu 99 Prozent der besonders feinen Feinstäube zurück. Zusätzlich macht eine Anti-Allergie-Schicht mit ihrer Gitterstruktur Allergene unschädlich.

Beleuchtung nicht vergessen

Beim Sommercheck ihres Fahrzeugs sollten Autofahrer auch die Beleuchtung nicht vergessen. Nicht nur für längere Strecken empfiehlt es sich, eine Ersatzlampen-Box im Handschuhfach oder im Kofferraum zu deponieren. So kann man bei einem Ausfall auch unterwegs schnell wieder für gutes und sicheres Licht sorgen. Wer mit dem Auto ins Ausland reist, hat ohnehin oft eine Ersatzlampenpflicht zu beachten, wie beispielsweise in Kroatien, Tschechien oder auch Frankreich.

Am besten informiert man sich vor der Reise beim ADAC über aktuelle Bestimmungen, da ein Bußgeld drohen kann. Die entsprechenden Ersatzboxen sind in Werkstätten und im Fachhandel erhältlich, zum Beispiel von Bosch in einer Mini- und Maxi-Version, jeweils nach Bedarf in H1-, H4- oder H7-Ausführung. djd

© Schwäbische Post 06.07.2018 14:48
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