Ausbildung mit Erfolg

Wenn es in der Ausbildung stockt, sind ausbildungsbegleitende Hilfen ein Ausweg.

Der Betrieb ist toll, die Kollegen sind ein super Team und die Ausbildung zum Wunschberuf ist in vollem Gange – wenn da nur nicht die Theorie in der Berufsschule wäre. Die schulischen Anforderungen sind hoch und jeder fünfte Auszubildende fühlt sich überfordert. Viele Jugendliche denken an dieser Stelle häufig über einen Ausbildungsabbruch nach. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit kennt hier jedoch einen Ausweg: sogenannte „ausbildungsbegleitende Hilfen“ oder kurz „abH“.

Das bieten abH:

  • Nachhilfe in Theorie und Praxis
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen
  • Nachhilfe in Deutsch
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen
  • Vermittelnde Gespräche mit Ausbildern, Lehrern und Eltern.

abH wird von Bildungsträgern im Auftrag der Agentur für Arbeit angeboten. Für die Teilnahme entstehen keine Kosten.

Der Unterricht und die Betreuung finden außerhalb der Arbeitszeit an mindestens drei Stunden in der Woche statt.

Teilnehmen können alle Auszubildende, die in der betrieblichen Ausbildung sind und einen gültigen Ausbildungsvertrag besitzen, wenn

  • der Abschluss gefährdet ist
  • die Noten enttäuschend sind
  • Schwierigkeiten im Ausbildungsbetrieb auftreten
  • ein Ausbildungsabbruch droht
  • oder die persönlichen Sorgen die Zukunftsplanung gefährden.
© Schwäbische Post 02.11.2018 16:37
203 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.