Eine neue Pyramide für Aalen

Mit Freunden auf einen Glühwein treffen, sich die Bratwurst nach dem Einkauf schmecken lassen oder gebrannte Mandeln naschen – das Aalener Weihnachtsland macht‘s möglich.
  • Viel Musik und gute Laune erwarten die Besucher auch in diesem Jahr im Aalener Weihnachtsland. Foto: opo

Aalen. Die Weihnachs- und Adventszeit kündigt sich stetig an. Auch wenn noch kein Schnee gefallen ist, sind die Temperaturen doch deutlich niedriger als noch im vergangenen Monat. Das ist auch gut so, denn wer trinkt schon gerne Glühwein bei 20 Grad? Auch die saisonalen Dekorationen werden nach und nach ausgepackt und an den angestammten Plätzen montiert, geklebt und in Form gebracht.

Altbewährt und trotzdem neu

Das Aalener Weihnachtsland lockt in diesem Jahr mit dem Slogan „Es weihnachtet mehr“ und setzt damit auf Bewährtes und Neues. Mit seinen 30 Häuschen auf dem Spritzenhausplatz lädt es die Besucher vom 26. November bis 23. Dezember, jeweils von 11 bis 20 Uhr zum gemütlichen Beisammensein ein. Beim Duft von Glühwein, Lebkuchen und kulinarischer Vielfalt kann man sich auf den Weg machen und auch die liebevoll gestaltete Krippe mit Schafstall und den lebenden Tieren vom Sofienhof besuchen. Für die Kleinen steht wieder das Karussell bereit und wer es spannend möchte, kann in der Begegnungsstätte sonntags von 15 bis 16 Uhr Märchen hören. Doch nicht nur die bereichern das umfängliche Programm, auch wechselnde Beiträge unterschiedlicher Chöre, Musikvereine und Solodarbietungen werden zum Verweilen einladen. In Aalen steht das Programm von Georg Löwenthal längst fest. Gemeinsam mit Aalens Citymanager Reinhard Skusa und Wolfgang Schieber hat der Weihnachtsmarktbetreiber bei schweißtreibender Hitze im Sommer schon mal die Glühweintassen entstaubt und durchgezählt. Vieles wird wieder so sein wie in den vergangenen Jahren, doch einiges ist neu. Die alte Pyramide zum Beispiel verschwindet, wird aber ersetzt durch ein neues, noch etwas größere Modell. Mit acht Meter Höhe und sieben Tonnen Gewicht nicht gerade ein Winzling. Aber Georg Löwenthal möchte etwas bieten, das heraussticht, sich markant inszeniert, was mit den 1600 Lämpchen bestimmt gelingt. Mindestens 15 Jahre hatte die alte Pyramide auf dem Aalener Buckel, war zuletzt etwas altersschwach. Aalen soll attraktiv bleiben und für die Besucher der Innenstadt ein Magnet werden, wo man sich gerne nach Feierabend mit guten Freunden trifft und sich auch nach einem Stadtbummel noch etwas Warmes und Leckeres gönnt. glo

© Schwäbische Post 22.11.2018 20:09
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