Erste Hilfe nach dem Aussperren

  • Foto: unsplash, Daniel von Appen
Für die meisten Menschen ist es ein wahrer Albtraum: Sie haben sich zu Hause ausgesperrt und kommen nicht mehr in die eigene Wohnung. Liegt der Schlüssel noch im Inneren der Wohnung und Sie stehen bereits außerhalb Ihres Zuhauses, ist das allerdings kein Grund, um gleich zu verzweifeln. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, um wieder zurück in die Wohnung zu gelangen.

Die Tür mit Karte öffnen
Wenn Sie zwar keinen Schlüssel, aber zumindest Ihren Geldbeutel bei sich tragen, dann sollten Sie sogleich die Bankkarte oder eine andere Karte aus Plastik zücken. Handelt es sich um ein älteres Türschloss ohne eine besondere Sicherheitsvorkehrung, so können auch Laien dieses recht einfach mithilfe der Karte öffnen. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie die Tür nicht abgeschlossen haben. Ist das nicht der Fall, so hilft der Schlüsseldienst 24 Aalen schnell und unkompliziert.

Führen Sie die Karte in den Türspalt und bewegen Sie die Karte langsam und vorsichtig nach unten. Weist die Karte nach einigen Bewegungen eine leichte Biegung auf, können Sie die Karte etwas fester ziehen. Wenn Sie einen Widerstand spüren, dann drücken Sie mit der Karte dagegen. Hier ist Fingerspitzengefühl erforderlich, da die Karte leicht brechen kann.

Einfacher Draht als optimales Hilfsmittel
Sofern Sie in direkter Nähe zur Ihrer Wohnung einen robusten, aber dünnen Draht kaufen können, besteht eine hohe Chance, dass Sie wieder zurück in die eigene Wohnung gelangen. Den Draht gibt es im Baumarkt oder Sie fragen einen Nachbarn, ob dieser Ihnen entsprechendes Material geben kann. Kommt diese Möglichkeit nicht infrage, sollten Sie Schlüsseldienste für Aalen im Vergleich ansehen und sich für einen professionellen Dienstleister entscheiden. Hier wird Ihnen schnell geholfen.

Den Draht können Sie im Prinzip in drei verschiedenen Anwendungsfällen benutzen: Wenn es einen Briefschlitz an der Tür gibt, der Spalt am unteren Ende der Tür breit genug ist oder eine Katzenklappe vorhanden ist. Zuerst formen Sie am vorderen Ende des Drahtes eine Schlaufe. Dann führen Sie den Draht durch eine der Öffnungen nahe der Tür ein und versuchen, den Griff der Tür zu ertasten. Anschließend kann der Draht in die Klinke eingehakt und mit etwas Kraft heruntergedrückt werden. Dafür muss der Draht stabil genug und nicht allzu biegsam sein.

Vorbeugen ist die beste Lösung
Damit Sie gar nicht erst in die verzwickte Situation kommen, aus der eigenen Wohnung ausgeschlossen zu sein, gibt es einige geeignete Vorkehrungen. Natürlich hilft es enorm, wenn Sie in direkter Nähe zur Wohnung ein Versteck für den Schlüssel festlegen. Allerdings sollte es sich hierbei nicht um den klassischen Aufbewahrungsort unter der Fußmatte oder im Blumenkasten handeln.

Haben Sie Nachbarn, Familienmitglieder oder Freunde, denen Sie vertrauen, können Sie auch hier einen Ersatzschlüssel deponieren. Das ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn sich die betreffenden Menschen häufig zu Hause aufhalten und in direkter Nähe wohnen.

Auch ein simpler Türkeil kann dazu verwendet werden, um die Tür so lange offen zu halten, bis Sie bereit sind, um in Ruhe abschließen. Der Keil sorgt dafür, dass die Tür nicht aufgrund von Zugluft oder aus anderen Gründen ungewollt ins Schloss fällt. Gerade bei Haushalten mit kleinen Kindern oder stürmischen Hund kann es sonst passieren, dass die Tür aus Versehen mit Schwung geschlossen wird.

Zu guter Letzt ergibt es auch Sinn, wenn Sie die Telefonnummer eines vertrauenswürdigen Schlüsseldienstes stets in Ihrem Geldbeutel mit sich tragen. Auf diese Weise können Sie direkt Hilfe holen und müssen nicht erst recherchieren.

Bild: unsplashDaniel von Appen

© Schwäbische Post 05.08.2019 13:49
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