Der perfekte Sommer-BH

  • Der passende BH für das Sommer-Outfit | Flickr Some Bras, Almost Michelle

Weiße Shirts, durchsichtige Spitzenoberteile, tiefausgeschnittene Kleider oder aufregende Rückenausschnitte - die aktuelle Sommermode bietet Damen zahlreiche Möglichkeiten, sich luftig und zugleich sexy zu kleiden. Doch die femininen Kleidungsstücke stellen Frauen auch vor ein großes Problem, denn: Was zieht man nur drunter? Wir haben einige praktische BH-Lösungen für verschiedene Looks zusammengefasst.

Weiß auf Weiß?
Schon seit jeher gilt Weiß als Sommerfarbe schlechthin. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wirkt man in der Farbe doch herrlich frisch und luftig gekleidet. Doch weiße Shirts bergen zumeist auch einen großen Nachteil, da sie etwas durchsichtig sind. Entsprechend ist bei der Wahl des passenden Büstenhalters Vorsicht geboten. Ein Fehler, den Frauen immer wieder begehen, ist auf weiße Unterwäsche zu setzen. Dabei scheint gerade auch Weiß bei hellen Oberteilen durch. Besser geeignet sind BHs in Beige, Mauve oder zarten Pastelltönen. Dasselbe gilt übrigens auch für weiße Hosen; auch das Höschen sollte am besten haut- oder beigefarben sein, um nicht durch die Hose hindurch zu scheinen.

Übrigens: Sitzen das weiße Sommerkleid oder die weiße Shorts sehr eng, sollten Damen besser auf Unterwäsche aus Polyamid oder ähnlichem Material zurückgreifen. Auch nahtlose Shapewear zeichnet sich unter enger Kleidung nicht ab und bietet den Vorteil, den Körper zugleich ein wenig zu formen.

BH-los bei Ausschnitt und Schulterfrei?
Ob Bandeau-Tops, Kleider oder einfache Spaghetti-Shirts - sie alle sind obenrum sehr freizügig geschnitten und bieten einen freien Blick auf Dekolletee und Schulterpartie. Ungünstig, wenn da die Träger vom BH zu sehen sind. Doch Vorsicht: Von transparenten Trägern aus Latex sollte man besser die Finger lassen. Diese sind nicht nur unpraktisch, wenn man anfängt zu schwitzen, sondern auch seit vielen Jahren nicht mehr in Mode. Wesentlich besser geeignet sind trägerlose BHs, die unter der Kleidung überhaupt nicht zu sehen sind. Bei der Wahl des passenden trägerlosen Modells sollten Damen darauf achten, dass das Unterband so wie bei diesen Modellen breit geschnitten und mit einem Silikonbändchen ausgestattet ist - dann kann selbst bei großer Oberweite nichts verrutschen.

Wer im Sommer besonders tiefe Einblicke gewähren möchte, muss noch etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Zum einen können sogenannte Deep-Plunge-BHs zum Einsatz kommen, die einen besonders tief angesetzten Bruststeg besitzen. Für einen großen Busen sind diese Modelle jedoch meist nicht zu empfehlen. Man kann den BH auch einfach mal weglassen. Um sich dabei nicht völlig nackt zu fühlen und Nippelblitzer zu vermeiden, kann man sich die Brust mit speziellen Tapes bekleben. So scheint nichts ungewollt durch und das tiefausgeschnittene Kleid kann ohne störende Träger oder Bügel präsentiert werden.

Zu guter Letzt gilt: Schaut der Büstenhalter doch mal ein wenig unter dem Shirt hervor, ist auch das kein Grund zur Besorgnis. Im Gegenteil: Der Kontrast zwischen heller Kleidung und dunkler Unterwäsche ist seit mehreren Jahren ebenso im Trend, wie das Durchscheinenlassen von Spitzenwäsche. So bleibt es letzten Endes jeder Frau selbst überlassen, ob sie zu geschickt kaschierender oder doch lieber zu provokant hervorblitzender Unterwäsche greifen möchte.

Bildrechte: Flickr Some BrasAlmost Michelle CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

© Schwäbische Post 01.07.2019 15:11
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