Farbenspiel am Winterhimmel

Norwegen Tromsö hat sich zur Polarlicht-Hauptstadt entwickelt.

Auf der Nordhalbkugel heißt das Phänomen Nordlicht – oder Aurora borealis. Auf der Südhalbkugel spricht man von Südlicht. Wenn die Sonnenwinde günstig stehen, lassen sich die pulsierenden Nordlichter in arktischen Regionen sehr gut sehen. Das Phänomen läuft zwar auch tagsüber ab, geht dann aber meist in der Lichtflut unter. Ausnahme ist Spitzbergen, dort kann man mitten im Winter sogar während der dunklen Tagesstunden auf Nordlichter hoffen.

Großes touristisches Angebot

Schweden, Island, Norwegen, Finnland: Diese Länder streiten darum, wer die beste Lichtshow bieten kann. Weil für viele Reisende auch eine gute Erreichbarkeit des Ortes wichtig ist, hat sich Tromsö in Nordnorwegen zu einer Art Polarlicht-Hauptstadt entwickelt. Die Hafenstadt nördlich des Polarkreises besitzt einen Flugplatz, viele oft neue Hotels aller Kategorien und ein enormes touristisches Angebot – vom Polarmuseum bis zur Eismeerkathedrale.

Regelmäßig sichtbar sind die Nordlichter in den dunklen Wintermonaten. Für Tromsö raten Experten zu Reisen zwischen Ende Oktober bis in den März hinein. In der dunklen Jahreszeit ist die Wahrscheinlichkeit stets hoch, eine Garantie gibt es nicht. dpa

© Schwäbische Post 02.11.2018 16:11
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