Mit dem Drahtesel durch Stadt und Land

Die zunehmende Belastung der Umwelt durch den Autoverkehr soll mit dem Tag des Fahrrads in den Fokus gerückt werden. Damit man das Fahrrad im Stadtverkehr nutzen oder sich abseits auf Waldwegen der Natur hingeben kann, stehen Fachleute vor Ort zur Seite.
  • Von Klein auf die Kinder für das Fahrradfahren begeistern: Sicherheit hat aber immer Vorrang. Foto: pixabay/SylwiaAptacy

Der Tag des Fahrrads, auch als Europäischer Tag des Fahrrades bekannt, wird in einigen europäischen Ländern am 3. Juni gefeiert. Seit 1998 findet er jährlich statt und wurde eingeführt, um auf die zunehmende Belastung durch den Automobilverkehr hinzuweisen und das Fahrrad mehr in den Fokus zu rücken.

Der 3. Juni wird von Fahrradverbänden genutzt, um auch heute noch auf die zunehmende Belastung im Straßenverkehr hinzuweisen. Mit Aus- und Sternenfahrten wird der Tag ordnungsgemäß auf dem Zweirad verbracht, um das Bewusstsein des umweltfreundlichsten Verkehrsmittels voranzutreiben und in den Mittelpunkt rücken. Und um sich auch Gedanken darüber zu machen, das Rad vielleicht für den Weg zur Arbeit zu nutzen.

Weltfahrradtag

Der Tag des Fahrrads ist gleichzeitig auch der Weltfahrradtag. Seit vergangenem Jahr ist es ein UN-Tag mit denselben Zielen: Stärkung des Bewusstseins für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode mit Nachhaltigkeit für die Umwelt.

Gerade angesichts der aktuellen Klimaschutzdiskussion sollte das Potential des Fahrrads nicht unterschätzt werden. Rund die Hälfte der städtischen Pkw-Fahrten sind unter fünf Kilometer lang.

Nach Schätzungen des Verkehrsministeriums könnten pro Jahr 7,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, wenn 30 Prozent der Pkw-Fahrten in Städten unter sechs Kilometer auf das Fahrrad umgelagert würden. Dann läge die jährliche Fahrleistung bei durchschnittlich 1000 Kilometer je Einwohner. Jedes Fahrrad im Straßenverkehr muss dabei den Bestimmungen entsprechen – heißt, es muss verkehrssicher sein, um ordnungsgemäß am Verkehr teilnehmen zu können.

Bewusstsein nimmt zu

Der zunehmendes Absatz von E-Bikes aber auch der Kauf eines klassischem Fahrrads macht deutlich, dass immer mehr Menschen bewusst dem Radfahren positiv gegenüberstehen. Die Frage, welches Fahrrad zu einem passt, ist ein zusätzlich wichtiger Punkt. Um das Fahrrad genau auf den Fahrer oder die Fahrerin abzustimmen, sollte immer ein Fachmann vor Ort hinzugezogen werden.

Der kann anhand der persönlichen Körpermaße die passenden Räder empfehlen und gleichzeitig nimmt er auch die Einstellungen vor, damit das Fahren auch zum Fahrspaß wird.

Besonders auch bei Kinderrädern ist es notwendig, dass alles passt und die Kleinen sicher im Sattel sitzen. Der Händler vor Ort ist immer auch ein Ansprechpartner, der im Laufe der Zeit nach dem Fahrrad schaut

und nötige Inspektionen vornimmt, damit das gute Stück auch verkehrstauglich bleibt und der Spaß am Radfahren nicht nachlässt. glo/pm

© Schwäbische Post 31.05.2019 14:14
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