Sardinien: 4 Arten, das italienische Juwel zu erkunden

  • https://pixabay.com/de/photos/cala-goloritz%C3%A8-sardinien-mittelmeer-2277644/

Italien ist ein zauberhaftes Land – nicht umsonst ist es das beliebteste Urlaubsland der Deutschen. Doch wie so oft ist es nicht das Festland, das die spektakulärste Naturschönheit zu bieten hat, sondern die Inseln, die sich vor vielen tausend Jahren vom Festland abspalteten und in die Weiten des Ozeans hinausdrifteten. Dazu gehört auch Sardinien, eine 24.000 Quadratkilometer große Insel umgeben von schillernd blauem Meer. Dieser Artikel verrät, wie die zweitgrößte Mittelmeerinsel am besten erkundet wird – und warum ein Besuch längst fällig ist.

Auf archäologischen Pfaden: altertümliche Städte und Ruinen

Italiens Jahrtausende alte Geschichte ist jedem bewusst, der in der Schule noch Latein lernen musste: Die Römer schufen damals eine Hochkultur, von der auch heute noch zahlreiche Überreste zeugen. Viele Besucher verweilen deshalb ein paar Tage in sardinischen Städten wie Cagliari, um das Flair der Gebäude auf sich wirken zu lassen. Am besten eignen sich hierfür ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung, wie Seiten wie Interhome sie anbieten. Viele der Wohnungen befinden sich in traumhaften Altbauten, die Besucher in Zeiten der alten Römer zurückversetzen. Und von hier aus lassen sich auch die prachtvollen Ruinen alter Festungen oder Stadtmauern erkunden, die über die Insel hinweg verteilt sind.

Für Sonnenanbeter: weiße Strände, türkises Meer

Manche Urlauber reisen einzig und alleine nach Sardinien, um sich zwei Wochen lang die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Und wer könnte es ihnen verübeln? Schließlich zählen die sardinischen Strände zu den schönsten im Mittelmeer. Ein Auto zu mieten, ist hier praktisch ein Muss: Nur so gelangen Besucher an die abgelegenen Strände, vor denen sie mit etwas Glück mutterseelenallein baden können. Wer es lieber belebter mag, mietet statt einem Auto eine Liege auf einem Touristenstrand – und entspannt inmitten des Getümmels.

Im Einklang mit der Natur: Wandern

Die Sardinier wissen um die Schönheit der Natur, die ihre Insel zu bieten hat. Deshalb schützen sie sie auch: Nationalparks wie der des Maddalena-Archipelagos erlaubt Besuchern, die Natur aus nächster Nähe zu erleben, ohne ihren Erhalt zu gefährden. Tierfreunde halten die Augen offen nach rosa Flamingos, die hier angesiedelt sind – und auch weiße Esel können dem Wanderer über den Weg laufen. Zu den beliebtesten Wanderstrecken gehört die Erkundung des sardinischen „Grand Canyon“. Wer gerne mehrere Tage auf den Beinen ist, tritt eine Tour entlang des Wild Blue Trail an. Hierfür sind auch örtliche Guides verfügbar.

Eine kulinarische Reise: sardinische Gaumenfreuden

Die italienische Küche ist vor allem für einen Kulturexport bekannt: Pizza. Und manche sagen, die beste Pizza gebe es auf Sardinien. Einen Versuch ist sie zumindest wert, denn die Köche in Cagliari haben eine wirklich außergewöhnliche Art, Pizza zuzubereiten. Sie backen hierfür Tomatensoße und Käse in Blätterteig ein, sodass die Pizza auch problemlos unterwegs verspeist werden kann. Wem bei diesem Gedanken das Wasser im Mund zusammenläuft, bestellt am besten in der erstbesten Panaderia „Pizzetta sfogliata“. Zudem ist Sardinien eine Hochburg der Wein- und Käseproduktion. Und diese kulinarischen Highlights eignen sich nicht nur zum Verzehr vor Ort – sie können auch prima als Mitbringsel nach Hause geschafft werden.

Ob Architektur, Strand, Natur oder Essen – mit diesem Guide erleben Besucher Sardinien auf unterschiedlichste Art und Weise.

© Schwäbische Post 19.06.2019 10:28
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.