• Die Gruppenräume des sanierten Kindergartens wurden modern, hell und freundlich gestaltet. Foto: AK
  • Der neu gestaltete Flur des Kindergartens. Foto: AK
  • Die Gemeindehalle wurde komplett entkernt. Dabei ist ein neuer, elastischer, bänder- und gelenkschonender Sportboden eingebaut worden. Foto: AK

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Die Ausstattung umfasst außerdem eine Schallschutz-Decke mit integrierter Heizung, stromsparende LED-Beleuchtung, eine theatertaugliche Lautsprecheranlage sowie ein runderneuertes Mobiliar mit 50 Tischen und 500 Stühlen.

Die einen Meter hohe Brüstung an der Hallen-Fensterfront gehört jetzt der Vergangenheit an, die Fenster-Verglasung reicht nun bis zum Boden, was für noch mehr Helligkeit sorgt.

Von der Verteilerküche der Gemeindehalle aus wurde nun ein Zugang zum Essensraum des Kindergartens geschaffen.

Durch ein Wärmedämmverbundsystem wurde die Halle energetisch auf den neuesten Stand gebracht.

Im Untergeschoss der Gemeindehalle ist die Zöbinger Landjugend beheimatet. Auch dieser Bereich wurde saniert und mit Schallschutzdecken, Fenstern und Wänden und Bodenbelag neu gestaltet.

Der benachbarte Kindergarten in Zöbingen wurde ebenfalls umfassend saniert und erweitert. Es wurden die Räumlichkeiten für eine dritte Gruppe geschaffen, wobei die Räume vom Zuschnitt her insgesamt optimiert wurden.

Neuer Raum für eine dritte Kindergartengruppe

Neue Möbel, bestens ausgestattete Spielzimmer: Hier können sich die Kinder richtig wohlfühlen. In allen Räumen fanden ökologische Baustoffe Berücksichtigung, etwa beim neuen Fußbodenbelag.
Derzeit besuchen 58 Kinder Zöbingens Kindergarten. Im März startete der Betrieb einer dritten Gruppe. Während der Bauphase waren die Kinder für rund zehn Monate im Dorfgemeinschaftshaus in Unterwilflingen untergebracht.

1,4 Millionen Euro Zuschuss

Für die Planung zeichnete das Architekturbüro ACT Tröster + Deucker verantwortlich. Die Kosten für die Baumaßnahme mit Sanierung Gemeindehalle und Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Zöbingen belaufen sich auf insgesamt 3,5 Millionen Euro.

Für die Maßnahme wurden Zuschüsse in Höhe von 1,4 Millionen Euro bewilligt. Die Gemeinde Unterschneidheim muss 2,1 Millionen der Kosten selbst schultern. AK

© Schwäbische Post 27.06.2018 18:46
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