Eine attraktive Wohngemeinde

Die Gemeinde Jagstzell liegt im idyllischen Jagsttal zwischen Ellwangen und Crailsheim. Der familienfreundliche Ort hat in den letzten Jahren einige Veränderungen erfahren.
  • Das markante alte Schulhaus mit den roten Backsteinziegeln wird aufwändig umgebaut. Foto: AK
  • Der Wasserturm ist ein Wahrzeichen Jagstzells. Foto: AK
  • Das Zentrum von Jagstzell mit der Pfarrkirche St. Vitus, rechts daneben das ehemalige „Rössle“ und darüber die Grundschule auf der Anhöhe. Foto:  Achim Klemm

Jagstzell. Eine überaus positive Entwicklung hat die Gemeinde Jagstzell in den vergangenen Jahren erfahren. Durch zahlreiche Projekte und Baumaßnahmen wird Jagstzell dem eigenen Anspruch einer kinder- und familienfreundlichen Gemeinde gerecht.

Bürgermeister Raimund Müller untermauert dies anhand von ein paar Beispielen. „Gerade im Hinblick auf neue Wohnbaugebiete ist in Jagstzell viel getan worden. In Jagstzell wurde das große Baugebiet Lindenmahd ausgewiesen. Bis auf drei Bauplätze konnten alle anderen im Lindenmahd II und dort im ersten Bauabschnitt innerhalb nur eines Jahres verkauft werden. Im zweiten Bauabschnitt werden weitere 32 Bauplätze bereitgehalten. In Dankoltsweiler möchten wir zwölf Bauplätze erschließen. Wir richten uns bei der Ausweisung von Bauplätzen immer an dem vorhandenen Bedarf aus. Damit sind wir in der Vergangenheit immer sehr gut gefahren“, beschreibt Müller.

Lang gehegter Wunsch erfüllt

Als „Jahrhundertprojekt“ tituliert der Bürgermeister gerne die nun fast fertiggestellte Fußgängerunterführung unter der Bahnstrecke hindurch an der B 290 direkt in der Ortsmitte. „Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Jagstzeller Bürger endlich in Erfüllung. Mit der Unterführung wird nun für die Fußgänger und unsere Kindergarten- und Schulkinder eine sichere Verbindung vom östlichen Teil Jagstzells und dem Sportplatz hin zur Hauptstraße, dem Rathaus, dem Kindergarten und der Grundschule geschaffen, das ist ein Meilenstein in der Entwicklung Jagstzells und wir sind sehr froh, dass die Umsetzung dieser Maßnahme gelungen ist.“

Wir richten uns bei der Ausweisung von Bauplätzen am Bedarf aus.

Raimund Müller, Bürgermeister

Die Jagst erleben

Das Projekt „Jagst erleben“ ist auch schon gestartet. Damit soll Jagstzell, gerade auch für auswärtige Besucher besser wahrgenommen und erlebbar gemacht werden. Neben der Jagstbrücke unterhalb des Kleintierzuchtvereins wird ein Wasserspielbereich für Kinder mit Schaufelrad, Hüpfsteinen und Sitzgruppen angelegt und darüber hinaus noch eine großzügig dimensionierte Holzterrasse beim Kleintierzuchtheim, um von dort aus den Blick auf die Jagst besser genießen zu können.
Beim ehemaligen Gasthaus „Rössle“ war die Gemeinde auch schon aktiv und man hat sich das Gebäude samt Areal, wie auch die einstige Mälzerei gesichert. „Dieser Bereich im Herzen Jagstzells soll attraktiver gestaltet werden. Die Vermarktung des Rössle ist schon angelaufen und ich bin guter Dinge, dass wir einen Käufer für dieses Objekt finden und wir in naher Zukunft dort wieder dort ein schönes Gasthaus haben werden“, erklärt Müller weiter.
Die Gemeinde Jagstzell hat sich demnach in den letzten Jahrzehnten zu einer attraktiven Wohngemeinde mit hohen Freizeit- und Erlebniswert entwickelt. AK

© Schwäbische Post 27.07.2018 15:49
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