Wohin mit dem (virtuellen) Geld? So gibt man Bitcoins aus

Beim Thema Bitcoin kann man manchmal den Eindruck bekommen, es sei viel Hype um nichts. Oder eine Nerd-Währung für Nerd-Einkäufe in ihrer Nerd-Welt. Denn wo kann man schon mit Bitcoins bezahlen? Im Netto oder Rewe? Ganz sicher nicht. Dennoch ist dieser Blick auf die Kryptowährungen eher laienhaft. Denn an vielen Orten im Internet und durchaus auch in landbasierten Geschäften kann man seine Bitcoins wieder loswerden und gegebenenfalls sogar vermehren. Wer sich diesbezüglich noch verloren fühlt, liest am besten diesen Artikel. Hier gibt es Hinweise, wo man sein Bitcoin-Wallet leeren kann.

Ausgeben oder nicht ausgeben – das ist die Frage

Bevor man überhaupt mit dem Ausgeben anfängt, muss diskutiert werden, ob sich Sparen bei Bitcoins nicht ganz besonders lohnt. Schließlich waren die Bitcoins zum Zeitpunkt ihrer Erfindung nicht einmal einen Cent wert und wurden dennoch vor einem Jahr für knapp 18,000 Dollar gehandelt. Wer früher also lächerlich kleine Anschaffungen – wie etwa Essen vom Lieferservice, true story – mit mehreren tausend Bitcoins beglichen hat, dürfte sich heute schwarzägern. Klar, dass da Skepsis aufkommt, ob man überhaupt etwas von seinem Schatz ausgeben sollte – allerdings ist hier wohl einfach ein Maß der Dinge gefragt. Einen Teil sollte man sparen – den anderen sollte man sinnvoll einsetzen, damit sich die Menschheit überhaupt an die Bezahlung per virtuellem Geld gewöhnt.

Bitcoin-Casinos: ausgeben oder vermehren

Zu den Early Adoptern der neuen Währung gehören zweifelsohne Online-Casinos, im Speziellen die, die sich auf Bitcoins fokussiert haben. Die digitale Währung bringt ihren Nutzern in der Welt der Casinos diverse Vorteile, wie etwa Anonymität oder eine gewisse Steuerfreiheit, da Bitcoins keiner festgelegten Legislatur unterliegen. Ausführliche Informationen hierzu finden Interessenten auf Seiten wie Onlinespielcasino.de, auf denen Vorteile und Nachteile solcher Casinos erläutert werden. In jedem Fall sind diese Casinos ein interessanter Ort, seine Bitcoins einzusetzen – denn möglicherweise geht man aus dem Besuch um ein paar Bitcoins reicher hervor.

Gutscheine: alternatives Weihnachtsgeschenk

Wer sich zu Weihnachten nicht vergreifen will, schenkt einen Gutschein. Das gewisse Etwas bekommt dieser Gutschein, wenn er mit Bitcoins erworben worden ist, wie es etwa auf der Seite Gyft.com Gang und Gäbe ist. Einlösen kann man diese Gutscheine dann auch auf Seiten, die per se nicht die Zahlung mit Bitcoin erlauben, wie etwa Apple, Nike oder Starbucks.

Spenden: Mit Bitcoins Gutes tun

Auch Wohltätigkeitsorganisationen nehmen gerne Spenden in jeder Form entgegen. So kann man mit seinen Krypto-Coins auch Gutes tun und sie einem gemeinnützigen Zweck vermachen. Zu den Organisationen, die sich über Bitcoin-Spenden freuen, gehören die RNLI und World Aid for Homeless Children.

Mit Bitcoins verreisen

Reiseportal Expedia.de macht’s vor: Hier können Kunden schon seit einiger Zeit ihre Rechnungen mit Bitcoins begleichen. Ausgesprochen praktisch – wenn man bedenkt, dass zu den größten Ängsten im Urlaub gehört, dass Geldbeutel oder Kreditkarte geklaut werden.

IT-Dienstleistungen: angemessen bezahlen

Wer technische Hilfe bietet, akzeptiert auch technische Währung – dieses Bild passt einfach zusammen. So ist es wohl kaum verwunderlich, wenn immer mehr IT-Dienstleister für eine Zahlung per Kryptowährung offen sind. Zu den Vorreitern gehören in diesem Fall Microsoft und Dell – und andere namhafte Firmen werden sicher bald nachziehen.
Fazit: Bis in den Einzelhandel hat der Bitcoin sich noch nicht durchgesetzt – diese Zeit könnte aber durchaus noch kommen.

Bildquelle: unsplash Andre Francois

© Schwäbische Post 21.11.2018 09:15
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