Wenn es mal eilig ist – wie Kreditnehmer schnell an Geld kommen

  • Abbildung 1: Wir alle benötigen hin und wieder schnell eine Finanzspritze – doch woher lässt sich schnell Geld bekommen?
  • Abbildung 2: Es gibt verschiedene Quellen für schnelle Finanzierungslösungen. Hier muss jeder die Lösung finden, die am besten zu ihm passt.

Dringende Reparaturen, böse Rechnungen oder auch eilige Schulden kennt jeder. Oder auch die Nebenkostenabrechnung, die mit der nächsten Miete fällig ist und aktuell die Finanzen bis aufs äußerste überreizt. Generell gibt es viele Gründe für die Notwendigkeit einer schnellen Finanzspritze, nur fallen vielen Menschen gar nicht so viele Lösungen dafür ein. Wie kann der Pendler das Geld für den neuen Wagen stemmen, wenn der alte aus dem Blauen heraus einen Motorschaden hat? Und wie gelingt es, trotz Klassenfahrt, neuer Waschmaschine und weiteren Kosten die Nebenkostenabrechnung bereits nächste Woche zu bezahlen? Dieser Artikel gibt einige Lösungsvorschläge.

1. Eilkredite bei Online-Banken

Im Internet geht es oft schneller, so auch mit der Aufnahme von Krediten. Viele Onlinebanken spezialisieren sich sogar darauf, hinzu kommen Anbieter, die ganz besondere Kreditarten zur Verfügung stellen. Diese Option ist allein schon deshalb schneller, weil die Termineinholung bei einer Bank, das Ausfüllen der Anträge und das Verschicken derselben entfällt. Interessenten müssen nur online die notwendigen Unterlagen hochladen, selbst der Kreditantrag wird virtuell unterschrieben. Eine Kreditanfrage bei Sofortkredite-24.info kann deshalb zum Beispiel schon nach wenigen Tagen zur gewünschten Auszahlung führen. Ein paar Fakten zu diesen Krediten:

  • Angebot – etliche Banken bieten Eilkredite an, wodurch sich natürlich ein Konkurrenzkampf unter den Anbietern ergibt. Das heißt für Kunden nicht selten günstige Zinsen und Konditionen.
  • Variabel – die Eilkredite sind oft variabler gestaltbar. Arbeiten stationäre Banken immer noch gerne mit festen Summen, bieten Online-Banken auch »Zwischenlösungen« an. Ein Beispiel: Stationäre Banken nutzen teilweise Kredite in Höhe von 2.500 Euro als Minimalsumme, 5.000 Euro wäre der nächste Schritt. Online ist es aber auch gut möglich, Summen von 2.000, 3.000 oder auch 3.500 Euro aufzunehmen.
  • Flexibel – oftmals sind die Bedingungen rund um die Rückzahlung flexibler. Sicherlich gilt auch hier, dass eine möglichst kurze Rückzahlungsfrist aufgrund der Zinsen die günstigste Variante ist, doch erlauben die Banken auch längere Fristen mit kleinen Raten. Entsprechend der flexiblen Vereinbarungen sind auch frühzeitige Tilgungen oder Zwischentilgungen ohne Kosten möglich.


Trotz aller Vorteile handelt es sich bei Eilkrediten um Kredite. Bonitätsprüfungen oder aber die belegweise Darlegung, dass die Einnahmen ausreichen, um den Kredit zu tilgen, sind weiterhin gängig.

2. Minikredite

Der Titel lässt es vermuten: Diese Kredite belaufen sich über kleinere Summen. Zumeist liegen die aufgenommenen Beträge zwischen 500 – 1.500 Euro, wobei sicherlich auch größere Kreditsummen möglich sind. Da die Kredite jedoch an besondere Bedingungen geknüpft sind, eignen sie sich eher für kleinere Summen:

  • Rückzahlung – die Kredite müssen innerhalb einer kurzen Zeit zurückgezahlt werden. Gängig sind dreißig Tage bis zu drei Monaten. Daraus ergibt sich freilich die niedrige Summe, denn 5.000 Euro wären schwer innerhalb von nur 90 Tagen zurückzuzahlen.
  • Zinsen – sie sind höher als bei gewöhnlichen Krediten. Da jedoch die Kredite nur eine sehr kurze Laufzeit haben, fällt der höhere Zinsstatus nicht ins Gewicht.

Diese Kredite werden oft schon an Personen mit geringem Einkommen vergeben. Einzig Bezieher von Sozialleistungen und sehr niedrigen Renten werden ausgeschlossen. Gut geeignet sind Minikredite immer dann, wenn ein sehr kurzfristiger Engpass erlitten wird, sich die Situation aber kurz darauf schon verbessert. Sollte beispielsweise im Mai eine teure Autoreparatur anstehen, Ende Juni gibt es aber Urlaubsgeld, ist der Minikredit bestens zur Überbrückung geeignet.

3. Dispokredit

Er ist sicherlich die einfachste Lösung, da, sofern bereits ein Dispokredit vereinbart wurde, keine weiteren Schritte mehr unternommen werden müssen. Um das Geld zu erhalten, muss nur noch Geld abgeholt oder aber überwiesen werden. Da der Dispokredit jedoch so einfach ist, birgt er auch die größte Gefahr der Überschuldung. Wer ihn schon einmal genutzt hat, der weiß, dass es schwierig sein kann, wieder aus den geduldeten roten Zahlen rauszukommen. Ein Überblick:

  • Dispozinsensie liegen wesentlich höher als bei vielen anderen Krediten. Diese Gebühren werden alle drei Monate fix von der Bank berechnet und gleich vom Konto abgezogen.
  • Überziehung – auch der Dispo kann überzogen werden – und nun wird es gefährlich. Denn nun kann die Bank nicht allein die Überziehung des Dispos unter Fristsetzung fordern, sondern den Ausgleich des gesamten Dispokredit.
  • Rückzahlung – im Grunde genommen wird der Dispo mit jedem Geldeingang zurückgezahlt. In der Realität ist das jedoch gar nicht so einfach, da zwar mit jedem Geldeingang die Minussumme sinkt oder das Konto auch wieder im Plus ist, die normal verfügbare Summe vor »0« ist aber auch geringer. Es steht also monatlich weniger Geld zur Verfügung. Und da der Dispo nicht mit einer Rückzahlungsfrist versehen ist, bleibt er auch länger erhalten.

Gefährlich ist es, wenn der Dispo nicht nur genutzt, sondern auch immer wieder erweitert wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, der wählt schon einen Dispokredit in einer Höhe, die binnen drei Monaten ausgeglichen werden kann. 1.000 Euro sind da ein guter Anhaltspunkt. Höhere Dispositionskredite von 5.000 Euro und mehr sind stets gefährlich. Und was ist, wenn der Dispo nicht ausgeglichen werden kann? Ein Tipp:

  • Rückzahlung – da Ratenkredite mit festen Zahlungsterminen verknüpft sind, lassen sie sich oftmals wesentlich einfacher begleichen.
  • Kosten – Ratenkredite sind immer günstiger als Dispokredite. Bei der Umschuldung spart ein Bankkunde somit auf Dauer gesehen.

Der Dispokredit sollte daher immer überlegt und nur im Notfall genutzt werden. Es macht nichts, wenn das Konto am Monatsende ein wenig im Minus ist, doch offenbart der Kontoauszug dauerhaft einen tiefroten Kontostand, sollte über die Umschuldung nachgedacht werden.

Fazit – es gibt Lösungen für Engpässe

Gerade kurzfristige Engpässe lassen sich heute ganz gut überbrücken. Handelt es sich nur um kleine Summen, bieten Minikredite eine gute Lösung, alternativ hilft auch immer mal die Rückfrage in der Familienrunde oder im Freundeskreis. Für größere Summen bieten sich Eilkredite von Online-Banken an, diese handeln sehr schnell. Die Nutzung des Dispositionskredits ist zumindest dauerhaft heikel und teuer und sollte daher nur überlegt und für einen sehr kurzen Zeitraum genutzt werden.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ JamesQube (CC0-Lizenz) / pixabay.com
Abbildung 2: @ nattanan23 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

© Schwäbische Post 15.05.2019 15:54
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