Auto versinkt in riesigem Wasserloch

Auf einer Straße in Rostock tut sich plötzlich ein zehn mal zehn Meter großes Loch auf. Ursache: ein Rohrbruch.
Riesenschreck für eine Autofahrerin auf einer vielbefahrenen Straße in Rostock: Durch einen Wasserrohrbruch tat sich dort am Mittwochvormittag ein rund zehn mal zehn Meter großes Loch auf, in das ihr Auto versank. Wie eine Polizeisprecherin berichtete, konnte sich die Frau unverletzt retten. „Sie muss einen Schutzengel gehabt haben.“ Denn das Auto war letztlich zu gut drei Viertel im schmutzigen Wasser versunken.

Warum das Rohr mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern gebrochen war, konnte eine Sprecherin des lokalen Wasserversorgers Nordwasser nicht sagen. Die Leitung sei nicht marode gewesen. Da zunächst unklar war, welche Leitung betroffen war, wurden zwei Hauptversorgungsleitungen kurzfristig stillgelegt, um den weiteren Wasseraustritt zu stoppen.

Mehrere zehntausend Menschen waren für gut zwei Stunden ohne fließendes Wasser, bis die Leitungen nach und nach wieder gefüllt waren. Davon waren auch öffentliche Gebäude wie Schulen betroffen. Da das gebrochene Rohr in unmittelbarer Nähe zu einem Bahnübergang und den Gleisen liegt, wurde auch der Bahnverkehr von Rostock in Richtung Stralsund und Rügen vorübergehend eingestellt. Auf der Strecke fahren auch IC- und ICE-Züge.

Wie ein Bahnsprecher sagte, fuhr nach rund zwei Stunden ein erster Zug vorsichtig über die betroffene Stelle. Schnell sei klar gewesen, dass sie gefahrlos zu passieren ist. Insgesamt elf Züge seien von der Sperrung betroffen gewesen, Fernzüge wurden umgeleitet. dpa
© Südwest Presse 16.05.2019 07:46
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