Notlandung im Maisfeld vor Moskau

Eine russische Maschine mit 233 Menschen an Bord wird durch Vogelschlag beschädigt.
Eine russische Passagiermaschine ist auf einem Maisfeld nahe Moskau notgelandet. 23 der 233 Menschen an Bord wurden verletzt. Der Airbus A321 der Fluggesellschaft Ural Airlines war beim Start vom Jukowski-Flughafen in einem Vorort Moskaus in einen Schwarm Möwen geraten und beschädigt worden.

Mehrere Vögel waren in die Triebwerke des Flugzeugs geraten. Das hat der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazia zufolge „bedeutende Funktionsstörungen“ ausgelöst, so dass sich die Besatzung für die Notlandung rund einen Kilometer von der Landebahn entfernt entschieden habe.

Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums wurden 23 Menschen verletzt ins Krankenhaus gebracht. „Alles ist innerhalb von ein paar Sekunden passiert“, sagte die Passagierin Irina Ussatschewa dem Fernsehsender Rossia 24. „Wir sind abgehoben und dann wieder gelandet.“

Der Unfall ist nach Angaben des örtlichen Büros des Katastrophenschutzministeriums gegen 5.20 Uhr beim Start der Maschine in Richtung Simferopol auf der von Russland annektierten ukrainischen Krim-Halbinsel passiert. Das russische Ermittlungskomitee leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. afp
© Südwest Presse 16.08.2019 07:45
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