Hier schreibt der Leutze Club

Emanuel Leutze: Wanderer zwischen den Welten

  • Eröffnung der Ausstellung "Aufbruch zu neuen Ufern" im Stadtarchiv
  • Die Künstlerin Ilse Dörfler und Dr. Rudolf Böhmler während seiner Ansprache
  • Dr. Barbara Hammes, Bürgermeister Mihm und Heidrun Irre bei der Enhüllung der Vitrinen

© Gmünder Tagespost 24.05.2013

LEUTZE Club feiert Geburtstag seines berühmten Gmünder Sohns

Eine kleine Ausstellung im Gmünder Stadtarchiv erinnert an die Gmünder Wurzeln des deutsch-amerikanischen Historienmalers Emanuel G. Leutze. Anlass ist der 197. Geburtstag des Malers, zu dessen Feier am 24. Mai der Gmünder LEUTZE Club lud.

Schwäbisch Gmünd. (uh) Seine Bilder sind in mehrfacher Hinsicht monumental. Die berühmtesten wie „Washington Crossing the Delaware“, das im New Yorker Metropolitan Museum of Art ausgestellt ist, oder „Westward the Course of Empire Takes Its Way“, als Wandgemälde im Washingtoner Kapitol zu bewundern, sind es allein schon ihrer Größe wegen.

Weil er mit seinen Bildern Geschichte geschrieben hat, ist Emanuel G. Leutze in Amerika berühmt geworden. Ein wenig von seinem Ruhm darf auch seine Geburtsstadt Schwäbisch Gmünd für sich verbuchen, wo Leutze am 24. Mai 1816 in einem heute nicht mehr vorhandenen Haus an der Einmündung der Rinderbacher Gasse in den Kalten Markt geboren wurde und bis 1825 lebte. Heute erinnert an dieser Stelle ein Gedenkstein an ihn.

Vor genau fünf Jahren wurde in Schwäbisch Gmünd der LEUTZE Club gegründet. Der hat es sich zur Aufgabe gemacht das Andenken des Malers zu pflegen wie auch die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Leutze blieb sein Leben lang „ein Wanderer zwischen den Welten“, verkehrte zwischen Amerika, Düsseldorf und Europa und hat sein berühmtes Washington-Bild in Deutschland gemalt.

Zu seinem Geburtstag erhielt er nun von den Gmündern ein besonderes Geschenk: Stadtarchivarin Dr. Barbara Hammes und Heidrun Irre, die Vorsitzende des Clubs, enthüllten eine kleine Ausstellung mit Dokumenten aus dem Archivbestand. Bürgermeister Julius Mihm versprach, den Erweiterungsbau des Stadtgartens mit Leutzes Namen zu verbinden. Dr. Rudolf Böhmler, Vorsitzender des Gmünder Arbeitskreises Kultur, hob in seinem Grußwort die Bedeutung Leutzes für die deutsch-amerikanische Freundschaft hervor.

Während der Öffnungszeiten des Archivs kann die kleine Ausstellung zu Leutze noch bis 7. Juni besichtigt werden. Am Mittwoch, den 29. Mai um 11 Uhr und am Donnerstag, den 6. Juni um 17 Uhr gibt LEUTZE-Club Vorsitzende Heidrun Irre zudem eine halbstündige Einführung in Leutzes Leben und Werk.

© Leutze Club 25.07.2013 19:53
5564 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.