Hier schreibt das Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester

Flöte und Akkordeonorchester im Prediger bei „Klassik um 11“

  • Anne-Suse Enßle konzertiert bei „Klassik um 11“ zusammen mit dem Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester u.a. mit Werken von Vivaldi und Telemann

„Klassik um 11“ heißt es wieder am Sonntag, 7. April im Festsaal des Predigers in Schwäbisch Gmünd. Titel von Händel, Vivaldi, Telemann und Mozart stehen diesmal auf dem Programm. Als Solistin konnte Anne-Suse Enßle an der Piccolo- bzw. Blockflöte gewonnen werden. Beginn ist um 11 Uhr.
Unter der musikalischen Leitung von Ulrich Hieber stimmt das Akkordeonorchester die Besucher mit „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel auf die unterhaltsame Matinée ein. Dies stellt bereits höchste Anforderungen an das Orchester, denn schnelle Läufe in den Stimmen wechseln sich hier mit solistischen Einlagen von Oboenklängen ab. Gleich danach konzertiert das Orchester zusammen mit Anne-Suse Enßle, ihres Zeichens Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und gefragte Solistin und Kammermusikerin bei bekannten Festivals, u.a. dem europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd, den Bad Arolser Barockfestspielen, Innsbruck Barock u.v.m. Zunächst steht Concerto in C von Antonio Vivalid auf dem Programm. Das Publikum darf gespannt sein auf das Zusammenspiel zwischen Akkordeonorchester und den meisterhaften Solopassagen der Sopranino-Flöte durch Anne-Suse Enßle. Mit dem „Konzert für zwei Hörner, Streicher und Basso Continuo“ von Telemann wird das Akkordeonorchester anschließend die Zuhörer in die Welt der Tafelmusik des Barock versetzen. Liegende Hornklänge wechseln sich hier mit feinen Zwischenmelodien des Akkordeons ab, was zu einem wunderbaren Klang verschmilzt. Dieses fröhliche, aber auch zum Teil im Grave klagend wirkende Konzert endet im abschließenden Vivace mit einem furiosen Wechselspiel aus schnellen Hornpassagen, schnellen Akkordeonpassagen in einem fast schon lustigen Jagdthema. Anne-Suse Enßle begeistert anschließend das Publikum bei Telemanns Suite für Blockflöte und Streichorchester. Hierbei kommen die Sätze Air à l’Italien , Menuet 1 und Réjouissance zur Aufführung, bei denen die Solisting die gesamte Bandbreite Ihres Könnens darbieten kann. Mal einfühlsam, mal im schreitenden Tempo um dann im schnellen Presto wird von der Solistin auf der Blockflöte alles abverlangt. Die Zuhörer dürfen gespannt sein auf diese Symbiose aus Akkordeonorchester und Blockflöte. Zum Abschluß dieser Matinée präsentiert das Akkordeonorchster das Divertimento D-Dur von Wolfgang-Amadeus Mozart. Verstärkt wird das Orchester hier durch Rolf-Peter Barth an der Oboe. Präzises Spiel und effektvolle Dynamik kennzeichnen dieses Werk, was von den Spielerinnen und Spielern höchste Konzentration und Einfühlungsvermögen verlangt. So kommen neben rasanten Staccato-Passagen im ersten Satz im Menuetto tragende Melodien zu Gehör. Absolut träumerisch geht es im Andantino weiter um im furiosen Rondo die Tasten der Akkordeons zum Glühen zu bringen. Der abschließende Marcia alla francaise entlässt die Zuhörer in den Sonntagmittag. Karten für dieses Konzert gibt es bei den Spielern des Vereins bzw. and der Tageskasse. Beginn ist um 11 Uhr.

© Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester 28.03.2019 19:33
957 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.