Hier schreibt der Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd

Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd besuchte die Landesgartenschau in Landau

  • eine Blumenpracht
  • ein Teil der Gruppe
  • so schön kann man Blumen einarbeiten

Am frühen Sonntagmorgen fuhr der Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd 1884 e.V. (OGV-GMUEND) voller Erwartungen nach Landau/Pfalz zur diesjährigen Landesgartenschau. Die Sonne ging auf als man durch das schöne Remstal fuhr, es versprach ein schöner Tag zu werden, was er auch gehalten hat.
In Landau angekommen, war es noch sehr ruhig, keine Busse, kaum ein PKW und auch keine Besucher, aber die bestellten Führer kamen pünktlich. Im Vorfeld schon hieß es immer wieder, Landau kein Vergleich zu unserem Schwäbisch Gmünd und so waren die Erwartungen auch nicht hochgestellt, aber warten wir ab. Es wurden zwei Gruppen gebildet und schon ging es los. Einführung in die Stadt Landau, wie sie entstanden ist, wie sich die Nähe zu Frankreich hier besonders bemerkbar machte und vieles mehr zur Geschichte Landaus. In mehr als zwei Stunden wurden die einzelnen Gartenkabinette, Blumenbeete, Kräutergärten, Gemüsebeete, verschiedene Stauden, Farne und Gräser besichtigt, dann die Vielzahl an Dahlien die alle immer wieder in Staunen versetzte. Was besonders gefiel, war der ausgewachsene Rotkohl, der zwischen den Blumen als Besonderheit hervortrat. Nicht zu vergessen auch, was für die Pfalz besonders bekannt ist, die Weinreben, schön angelegt, aber die Tafeltrauben waren schon sehr abgeknabbert, aber von Menschen. Besonders hervorzuheben auch der große Karteengarten, mit vielen verschiedenen Kakteen auch ein Terrarium mit Schlangen war zwischen den Kakteen zu betrachten. Durch die Führung konnte man auch begreifen was dargestellt wurde, was die Gärtner damit zu Ausdruck bringen wollten, wurde erklärt. Nicht zu vergessen auch die Zauberwelt der Heimatpilze und die Vielfalt des pfälzischen Auenwaldes. Lässt man jetzt den Vergleich mit der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd weg, so ist die Gartenschau in Landau, mit den Augen eines (Hobby-)Gärtners betrachtet doch wirklich wunderschön, mühevoll gestaltet und auch gut gelungen, nur das Drumherum war eben in Gmünd schöner.
Nach Beendigung der Führung und einer kurzen Stärkung ging dann die Fahrt weiter zu einem kleinen Zwischenstopp in die Klosteranlage Maulbronn. Sie gehört seit 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Zeit war natürlich viel zu kurz um sich alles genau anzusehen und so ging es nach einer Stunde wieder weiter zum „Sonnenhof“ nach Kleinaspach, der Heimat von Andrea Berg, wo auch der Abschluss dieser interessanten und schönen Reise stattfand.

© Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd 1884 21.09.2015 10:57
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