150 Jahre Remsbahn

Wie die Jungfrau zum Kind

Ein Eisenbahn-Freilichtmuseum in Aalen. Das war einmal, aber nur für relativ kurze Zeit. Dabei ergänzte das nostalgische Ensemble nicht nur die musealen Einrichtungen in Aalen. Nein, ein solches Museum war eigentlich in Aalen, am Schnittpunkt wichtiger Verkehrswege, längst fällig. Längst fällig in einer Stadt wie Aalen, die ihre wirtschaftliche Entwicklung weiter
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Attraktion: Ulbrichts Salonwagen

150 Jahre Remsbahn (Folge 17) – Die kurze Episode des Aalener Eisenbahn-Freilichtmuseums
Der Salon-Eisenbahnwagen der einstigen DDR-Regierung, in dem der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht bei einem Besuch in Brest den Präsidenten der UdSSR Nikita Chrustchow empfing, war das Prachtstück des 1993 eröffneten Aalener Eisenbahn-Freilichtmuseums bei der „Neuen Welt“. weiter

In diesem Buch steht alles drin

150 Jahre Remsbahn (Folge 16) – Drei aktuelle Veröffentlichungen zum Jubiläumsjahr
Wer das Jubiläumsjahr der Remsbahn zum Anlass nehmen will, viel zu erfahren und schöne Fotos zu sehen, der greift zum Buch von Andreas M. Räntzsch, das in diesem Jahr herausgekommen ist: Die Remsbahn, 150 Jahre Eisenbahnverbindung Bad Cannstatt - Aalen/Wasseralfingen. Fast unglaublich, was der Autor alles gefunden hat und in seinem Buch bündelt. weiter
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Lokführerstreik: einst undenkbar

150 Jahre Remsbahn (15): Lokführer waren früher Beamte mit ausgeprägtem Standesbewusstsein
Der bundesweite Streik der Lokführer bewegte unlängst die ganze Nation. Zu Zeiten der Königlich-Württembergischen Staatseisenbahn wäre freilich ein Dienstboykott von Lokführern absolut undenkbar gewesen. Schließlich waren diese stolze Beamte - übrigens bis vor gar nicht so langer Zeit. Etwas Besonderes waren die Lokführer jedenfalls schon immer. weiter
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Aalener Bahnhof im Jahre 1965

Aalen. Das nebenstehende Schwarz-Weiß-Bild zeigt das Bahnhofsgebäude in Aalen samt dem Bahnhofsvorplatz im Jahr 1965. Hinter dem Bahngelände reckt der unlängst abgerissene Gaskessel sein Stahlkleid in den Himmel, wiederum rechts daneben erkennt man das damals frisch erbaute Hallenbad. Am Bahnhofsgebäude selbst hat sich seither äußerlich nicht viel verändert, weiter
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Eisenbahner-Singchor schweigt

150 Jahre Remsbahn (14) – Mit einem Kunstguss hat sich der Chor in der Aalener Marienkirche ein Denkmal gesetzt
Trockene Kerle waren die Eisenbahner nie. Aber im Kreis der durstigen Kollegen wurde auch viel gesungen. Und so formierte sich im damaligen Reichsbahn-Ausbesserungswerk (RAW, danach EAW) ein Eisenbahner-Singchor. Kriegsbedingt musste der aber vorübergehend aufgelöst werden. weiter

Alle tanzen nach seiner Pfeife

150 Jahre Remsbahn (13): Eine Fahrt von Stuttgart nach Aalen mit dem Schaffner – oder „Kundenbetreuer“
Dass er die Fahrkarten kontrolliert, weiß jeder. Aber er schaut auch nach den Signalen, er verriegelt die Türen, er stößt mit seiner Trillerpfeife einen gellenden Pfiff aus, hält ein Schildchen mit knallrotem Punkt in die Luft und der Zug setzt sich in Bewegung. „Schaffner“ heißt er im Volksmund. Die Bahn nennt ihn „Kundenberater im weiter

Eilende, Einsame und Eisenbahner

150 Jahre Remsbahn (11) – Erinnerungen an den Aalener Bahnhof, wie er vor über 70 Jahren war
Er hatte vor dem 2. Weltkrieg innen wie außen noch einen Hauch von dem Glanz, den ihm die Renovierung und Erweiterung des Jahres 1906 gebracht hatte. Der Aalener Bahnhof, alltäglich aufgesucht von Reisenden, Arbeitern und Angestellten, die nach Wasseralfingen, nach Unter- und Oberkochen hinaus pendelten, von Fernwehkranken, von Neugierigen, von Kontaktsuchenden, weiter

27 Kilometer langes Panorama

150 Jahre Remsbahn (8): Aus der Eisenbahnstrecke „Klepperle“/„Josefle“ wurde ein Rad– und Wanderweg
Auf der schwäbischen Eisenbahn gibt es viele Stationen. Auch auf der Nebenstrecke Schwäbisch Gmünd-Göppingen, der Hohenstaufenbahn. Besser bekannt unter den Namen „Klepperle“ und „Josefle“. Vor 100 Jahren wurde die Bahntrasse in Betrieb genommen. Heute erfreuen sich Radfahrer und Wanderer an der Strecke. weiter

Der Anschluss an das Remstal

150 Jahre Remsbahn (7) – Auf der Nebenstrecke Heubach-Unterböbingen fährt 1976 zum letzten Mal ein Zug
Die Bürgermeister als Schaffner und Bahnhofsvorsteher. Ein großer Auflauf in Heubach. Mehr als 4000 Dampflokfans sind mit dabei, als am 1. Mai im Jahr 1976 das letzte Mal das „Zügle“ von Heubach nach Böbingen fährt. So endete die Ära des Heubacher Bahnverkehrs nach 56 Jahren. weiter

Die Aalener Eisenbahnerkirche

150 Jahre Remsbahn: Die Eisenbahner brachten das katholische Element in die einst rein evangelische Stadt
Der Anschluss Aalens an das Bahnnetz und noch mehr dessen Ausbau in allen vier Himmelsrichtungen zum Bahnknotenpunkt wirkte sich auch auf die Bevölkerungsstruktur der ursprünglich rein protestantischen Reichsstadt aus. Leute aus dem Umland, vom Härtsfeld, dem Ellwängischen und auch dem Gmünder Bereich, verstärkten das katholische Element in Aalen. Bislang weiter
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Bayern bremst Heidenheim aus

150 Jahre Remsbahn (5) – Eine Politik der Protektion verzögert den Bau der Linie Aalen-Ulm um zwölf Jahre
Vor 150 Jahren ist Bayern: Ausland. Württemberg und sein östlicher Nachbar sind zwei Staaten, deren Interessen zum Teil in die gleiche Richtung gehen, und die sich teilweise überschneiden. An einem Strang ziehen die Länder beim Bahnbau von Stuttgart über Aalen nach Nördlingen. Aber eine schnelle Verbindung zwischen Aalen und Ulm wissen die Bayern zunächst weiter
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Nur ein Tag: Stuttgart und zurück

150 Jahre Remsbahn (4) – Gewaltige Verbesserungen für den Personen- und den Güterverkehr
Von einem Tag auf den anderen ist das Reisen auf langen Strecken keine Qual mehr. Seit dem 25. Juli 1861 verkehrt die Remsbahn täglich mit vier Zugpaaren zwischen Stuttgart und Wasseralfingen. Jetzt kann man auch von Ostwürttemberg aus innerhalb eines Tages die Landeshauptstadt erreichen, Besuche oder Geschäfte erledigen und am Abend desselben Tages weiter

Bahnbauer und Kirchenarchitekt

150 Remsbahn (3) – Georg Morlok war einer der wichtigsten Eisenbahnbauer im Königreich Württemberg
In Wasseralfingen haben sie ein kleines Sträßchen nach ihm benannt. Die Georg-Morlok-Straße liegt im Wohngebiet am Schimmelberg. Morlok leitete den Bau der Remsbahn in den Jahren nach 1858. Die Spuren des Architekten und Eisenbahningenieurs sind an der Ostalb aber auch anderswo zu finden. weiter

Tunnelbau bei Essingen unnötig

150 Jahre Remsbahn (2) – Was man über die Bauarbeiten weiß – Soziale Auswirkungen kaum erforscht
Liest man, was Historiker und Eisenbahnliebhaber seit 150 Jahren über die Remsbahn geschrieben haben, fällt folgendes auf: Nachdem die Vorgeschichte abgehandelt ist, fährt das Bähnle sofort nach Wasseralfingen. Über die eigentlichen Bauarbeiten und ihre Folgen erfährt man nicht viel. Da scheint es in der Geschichtsschreibung eine kleine Lücke zu geben. weiter

In der zweiten Runde ganz vorn

150 Jahre Remsbahn (1): Zunächst sollte die erste württembergische Eisenbahn über Gmünd und Aalen führen
1834 empfiehlt eine Sonderkommission der Württembergischen Regierung, eine Eisenbahn von Stuttgart aus nach Ulm zu bauen. Über Waiblingen, Schwäbisch Gmünd, Aalen und Heidenheim. Aus diversen Gründen fällt die Entscheidung dann doch anders aus. Damit rückt die Remsbahn zeitlich nach hinten, in die zweite Runde des Bahnbaus in Württemberg. weiter