Die Peyronie-Krankheit – ihre Symptome und was Betroffene tun können

Männer haben eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Penis. Warum das so ist, dürfte selbsterklärend sein. Daher ist es natürlich nicht erfreulich, wenn das beste Stück Probleme hat. Allerdings kommt das leider gar nicht so selten vor. Erektionsstörungen sind jedoch nur ein Teil der möglichen Komplikationen. Es gibt noch weit mehr Unannehmlichkeiten.

Eine Erkrankung, die vielen Männern Probleme bereitet, ist die Peyronie-Krankheit. Sie hat ein komplexes Krankheitsbild und wird von Männern aus aller Welt gefürchtet. Unberechtigt ist das nicht und sollten Sie Symptome der Erkrankung feststellen, ist es in der Regel besser, wenn Sie dagegen vorgehen. Doch damit Sie das tun können, sollten Sie natürlich erst einmal wissen, was überhaupt kennzeichnend für eine Peyronie ist und was Sie im Ernstfall tun können. Wir möchten Ihnen beides zeigen.

 Behandlung der Peyronie-Krankheit

Sollten Sie an einer Peyronie leiden, stehen Ihnen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Auswahl. Welche sich am ehesten anbietet, hängt unter anderem vom Stadium der Erkrankung ab. Ist die Peyronie-Krankheit bereits weit fortgeschritten, hilft unter Umständen nur noch ein chirurgischer Eingriff. Da ein solcher mit gewissen Risiken verbunden ist, sollten Sie eine Operation wirklich nur dann in Erwägung ziehen, wenn es keine andere Option gibt. Das ist aber womöglich der Fall. Oftmals lässt sich die Krankheit mit einem medizinischen Expander behandeln. Ein solcher Expander wäre der PeniMaster. Das medizinische Gerät kann nicht nur zur Begradigung von Krümmungen, sondern auch bei anderen Beschwerden eingesetzt werden. Darunter Erektionsverbesserungen sowie Eichel- und Penisvergrößerungen.

Eine weitere Möglichkeit, um die Peyronie-Krankheit zu behandeln, sind Medikamente. Die Medikamente dienen vor allem dazu, die vorliegenden Entzündungen zu hemmen. Das kann durchaus wirksam sein, ist jedoch in der Regel nur dann effizient, wenn die Peyronie-Krankheit noch nicht sehr weit fortgeschritten ist. In jedem Fall sollten Sie gegen die Erkrankung vorgehen. Schließlich ist mit den Risiken eines krummen Penis nicht zu spaßen. Er kann sowohl die Lebensqualität verringern als auch gefährliche Krankheiten begünstigen.

Symptome einer Peyronie

Umso eher Sie die Peyronie-Krankheit erkennen, desto besser stehen die Chancen einer Behandlung. Daher ist es wichtig, dass Sie die typischen Symptome kennen. Da es sich bei der Peyronie-Krankheit um eine Verkrümmung des Penis handelt, ist eine solche natürlich das erste Indiz. Doch es gibt noch einige weitere Symptome. Grundsätzlich erkennen Sie die Krankheit durch ihre tastbaren Plaques. Dabei handelt es sich um die für eine Peyronie typischen knotigen Verhärtungen. Besagte Verhärtungen sind meist länglich und befinden sich in der Regel an der Oberseite des Penisschaftes. In selteneren Fällen können sie jedoch auch an der Unterseite liegen. Sollten entsprechende Knötchen vorliegen, ist ein umgehender Arztbesuch ratsam.

Nicht selten führt eine Peyronie zu Schmerzen. Das ist gerade beim Masturbieren und Sex der Fall. Sofern das zutrifft und die typischen Vernarbungen vorliegen, können Sie fast sicher davon ausgehen, dass Sie unter einer Peyronie leiden. Aber natürlich erst dann, wenn der Penis auch gekrümmt ist. Andernfalls handelt es sich womöglich um eine andere Erkrankung des Penis. Ein Arzt kann bei der Klärung helfen. 

Foto: unsplash.com

© Schwäbische Post 26.03.2020 15:04
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