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Hätten Sie’s gedacht: So gut sind abgepackte Wurst & Co.!

Kühlregal und Frischetheke: Produkte oft vom selben Erzeuger

Bestes Grillwetter, also schnell mal für ein paar Steaks und Schinkengriller zum Schlachter! Und dann das: Eine Warteschlange, die bis auf die Straße reicht. In Zeiten von Corona kein seltenes Bild. Ist abgepacktes Fleisch aus dem Supermarkt oder Discounter eine Alternative? Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Verpackte Wurst- und Fleischwaren sind weitaus besser als ihr Ruf – und bieten im Vergleich mit der Frischetheke sogar einige Vorteile.

Länger frisch dank Schutzatmosphäre 

Vorweg: Manche Supermärkte bieten Fleisch sowohl in der offenen Auslage am Bedientresen als auch abgepackt im Kühlregal an. Wussten Sie, dass es sich dabei oftmals um identische Produkte eines einzigen Erzeugers handelt? Der einzige Unterschied ist: die Verpackung.

Nehmen wir das Beispiel Bratwurst. An der Frischetheke können Sie sich zwar die genaue Anzahl der Würste aussuchen und diese grammgenau abwiegen lassen. Allerdings liegen sie dort unter Umständen schon länger aus und verderben an der Luft schneller als Wurst in der Packung. Die ist nämlich unter Schutzatmosphäre verpackt. Das bedeutet: Beim Verpacken wurde in keimfreier Umgebung zunächst die normale Luft aus der Produktverpackung gesaugt und im Anschluss ein sogenanntes Schutzgas eingefüllt, meist eine Mischung aus Sauerstoff oder Stickstoff. Dieses Verfahren sorgt dafür, dass verpacktes Fleisch länger frisch bleibt.

Außerdem ist auf der Verpackung ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt. Falls also am geplanten Grillabend doch noch Regenwolken aufziehen, können Sie die abgepackten Würste getrost für längere Zeit im Kühlschrank lagern. Bei Waren, die Sie an der Frischetheke kaufen, wissen Sie hingegen nicht genau, wie lange sie haltbar sind. Das gilt umso mehr für leicht verderbliche Ware wie Aufschnitt oder Hackfleisch.

Gütesiegel geben Aufschluss 

Neben dem Haltbarkeitsdatum finden sich auf dem Etikett der Verpackung noch weitere Hinweise für Qualitätsfleisch. Ein wichtiges Indiz sind zum Beispiel Gütesiegel wie die DLG-Prämierung. Dieses Qualitätszeichen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) erhalten nur Produkte, die diverse Anforderungen der Prüfer in folgenden Kategorien erfüllen:

  • Aussehen
  • Geruch
  • Geschmack
  • Konsistenz

Je nach Produkt testet die DLG bis zu 40 Eigenschaften und vergibt für besondere Qualität Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Zu den prämierten Unternehmen zählt zum Beispiel Schwarz Cranz: Das Traditionsunternehmen für Wurstverarbeitung mit Sitz in Neu Wulmstorf vor den Toren Hamburgs gehört zu den regelmäßigen DLG-Preisträgern.

Auf Produkte regionaler Erzeuger setzen 

Zudem ist es ratsam, Fleisch von regionalen Erzeugern zu kaufen. Denn wer auf lokale Anbieter setzt, geht sicher, dass die Fleisch- und Wurstwaren keine langen Transportwege hinter sich haben. Auch die Gefahr, dass die Kühlkette unterbrochen wurde, ist geringer als bei Produkten, die bereits eine lange Reise hinter sich haben. 

Fotolink: https://pixabay.com/de/photos/einkaufen-gesch%C3%A4ft-einzelhandel-2613984/
Bildurheber: Pixabay, Fotograf: Alexas_Fotos, Bildnummer: 2613984

© Schwäbische Post 15.05.2020 14:08
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