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Zentrale Rolle für die Kunden

Die Apotheke vor Ort ist geschätzter Ansprechpartner rund um alle Gesundheitsthemen. Fachliche Kompetenz und persönliche Beratung rund um die Versorgung mit Medikamenten stehen an erster Stelle.
  • Die Apotheke vor Ort ist geschätzter Ansprechpartner rund um alle Gesundheitsthemen. Foto: djd/www.rowa.de

Schwäbisch Gmünd. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) ruft den „Tag der Apotheke“ seit 1998 aus, um auf den Stellenwert der öffentlichen Apotheken als Instanz im Gesundheitswesen und die Bedeutung apothekerlichen Heilberufes für die Arzneimittelversorgung aufmerksam machen. Er ist jährlich am 7. Juni.

Die Apotheke vor Ort nimmt im Leben vieler Menschen eine zentrale Rolle ein. So schätzt man vor allem die schnelle Möglichkeit der Medikamentenbeschaffung, die persönliche Beratung und die fachliche Kompetenz der Angestellten. Dennoch haben die Deutschen auch Wünsche an ihre Apotheke vor Ort. Ganz oben steht eine Medikamentenabholung an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr. Kurz gesagt: eine 24/7-Medikamentenabholung. Das ergab eine aktuelle Kantar-Umfrage im Auftrag von BD Rowa, einem Anbieter von Produkten rund um die Arzneimittellogistik.

45 Prozent der Deutschen würde die Möglichkeit einer Medikamentenabholung an einem 24/7-Terminal der Umfrage zufolge künftig gerne nutzen. 35 Prozent wünschen sie etwa eine schöne und angenehme Einkaufsatmosphäre. „Apothekenkunden möchten einerseits die Flexibilität haben, ihre Medikamente und apothekenexklusiven Produkte nonstop abzuholen, aber andererseits auch wie beim Einzelhandel in der Apotheke zu shoppen“, erklärt Dirk Bockelmann von BD Rowa.

Was in den letzten Jahren zudem verstärkt beobachtet werde, sei der Wunsch nach einer individuelleren und diskreteren Beratung. 38 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus. „Wir haben deshalb digitale Beratungsmöglichkeiten geschaffen, mit denen Apotheker diesen Wunsch ohne großen Umbau umsetzen können“, erläutert Bockelmann.

Die Apotheke vor Ort, auch das ergab die Umfrage, ist geschätzter Ansprechpartner rund um alle Gesundheitsthemen. So können sich die Deutschen durchaus vorstellen, für manche Leistungen statt zum Arzt direkt in die Apotheke zu gehen. Dazu gehören für 37 Prozent der Befragten kleine Untersuchungen, zum Beispiel bei Erkältungen, bei 34 Prozent auch Impfungen und Impfberatungen.

djd

© Schwäbische Post 05.06.2020 21:38
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